Familie Löwenraupe

Unser Alltag mit der Löwenraupe

Fast ein Jahr…

Oh. Mein. Gott.
Fast ein Jahr.
11 Monate und 1 Tag.
Knieperknieper… :‘)

Bisher war ich recht entspannt, wenn ich an deinen ersten Geburtstag dachte. Aber seit ca. einer Woche überfallen mich Geburtsbackflashs. Hinterrücks.

Und die vielen Dinge, die du im Moment lernst und die so geschehen…

Zum Beispiel:

– Kannst du jetzt deine Spieluhr gezielt aufziehen. Und lässt auch wieder los, damit die Musik spielen kann. 🙂

– Haben wir vor kurzem erst mit Babyzeichen angefangen, aber du beherrschst schon dein erstes: Musik. Was auch sonst. Du liebst Musik! Das zeigst du mir nun immer, sobald wir mit dem Auto losgefahren sind. Damit ich das Radio einschalte. 😀

– Tanzt du. Zu Rod Stewart. Daft Punk. Alles, was Rhythmus hat. Aber auch Spieluhren lösen das aus.

– Läufst du immer sicherer an Dingen durch die Gegend. Am Tisch oder Sofa entlang. Mit dem Spieletrapez durch das Wohnzimmer. 😀 Bloß nicht mit Unterstützung von Mama oder Papa. Selber machen willst du schon seit eh und je. Freue mich ja schon auf die Trotzphase. 😉

– Spielst du mit großer Freude Guckguck. Mit mir. Mit Papa. Mit dir selbst. 😀

– Kletterst du, ruckzuck mirnichtsdirnichts, aufs Sofa. Lautlos. Wenn ich dann schaue, wo du bist, versteckst du dich zwischen den Sofakissen und fängst an zu kichern. Komme ich dann näher, fängst du unbändig an zu lachen und versuchst, ins Sofa hinein zu krabbeln um dich noch besser verstecken zu können. 😀
Herzig. Nur manchmal habe ich Angst, dass du da runter fällst, wenn ich mal in der Küche bin oder so. Aber auch das musst du lernen. Das Boden hart ist, Höhen hoch und Mama nicht immer zum Auffangen da ist…

– Wirfst du dich zu Boden, als würdest du gen Mekka beten, wenn du unterm Sofa oder einem Schrank etwas entdeckt hast. Du ziehst jetzt auch den Kopf ein, wenn du unter niedrigen Dingen hindurch krabbeln willst.

– Liebst du es, den Meerschweinchen zuzuschauen. Da du ja jetzt auch aufs Sofa kommst, versuchst du nun logischerweise auch in den Käfig hinein zu klettern.
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Du stupst so ein Schweinchen auch schon mal an, wenn man nicht richtig aufpasst und freust dich dann wie Bolle, dass es sich erschreckt und wegläuft.

Seit du motorisch erstmal alles ordentlich gefestigt hast fängst du auch wieder an mit „sprechen“. Du kannst jetzt vor dich hin erzählen, dich ganz vehement beschweren und ordentlich meckern. Du hast mittlerweile teilweise soviel Ausdruck beim Erzählen, dass ich oft ratlos bin. Es ist offensichtlich, dass du uns etwas mitteilen möchtest, aber ich weiß einfach nicht was… :-/

Ganz ganz frisch sind auch deine 4(!) neuen Zähne, die du in den letzten drei Tagen vor deinem „Elf-Monats-Geburtstag“ noch durchbrechen lassen hast. Bedingt durch diese heftige Zahnungssache hast du die letzten zwei Wochen auch nicht mehr so gut gegessen und wolltest lieber wieder fast einen Liter PRE
-Milch am Tag. Seit die Zähne aber durchgebrochen sind isst du wieder dein Teewurstbrot mit gewohntem Appetit. 🙂 Bis zum nächsten Zahn, vermute ich…

Ich bin sehr gespannt, was der letzte Monat deines ersten Lebensjahres noch bringen wird!
Also, außer den Geburtsflashbacks. Die werden mir wohl erhalten bleiben. 😉

Kleiner großer Rauperich, bleib so kämpferisch, neugierig und lebensfroh wie du bist! Auch wenn das manchmal anstrengend ist – es ist auch genau das, was dich so einzigartig macht und was ich an dir liebe! Kleiner Wildfang! ❤

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10 Monate

So alt bist du schon: 10 Monate und 6 Tage!
Der erste Geburtstag nähert sich mit riesen Schritten. Wow!

Du hast im letzten Monat natürlich wieder ein paar neue Fähigkeiten entwickelt bzw. schon vorhandene perfektioniert:

– an Dingen entlang laufen. Ich gebe zu, so richtig laufen ist es noch nicht. Aber immerhin schaffst du es, dich vom einen Ende des Couchtisches zum anderen zu hangeln.

– das Batteriefach „deiner“ Fernbedienung öffnen.
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Ja, du hast eine eigene Fernbedienung. Und das mit dem Batteriefach hat dir niemand gezeigt. Plötzlich war’s auf und seitdem trainierst du nur noch die Schnelligkeit. 😉

– ohne vollgekrümelten Boden essen. Ja, die Dinge wandern jetzt direkt in den Mund. Dass etwas runter fällt ist mittlerweile Ausnahme und passiert nur noch, wenn etwas sehr flutschig/klein/ungünstig geschnitten ist oder du Durst hast. Wenn du satt bist, fängst du an, mit dem Essen zu spielen. Ich lasse dich dann noch einen Augenblick, beende dann aber das Essen auch. Ich habe es als Kind nämlich selbst gehasst, dieses Aufessen und bis alles leer ist am Tisch sitzen müssen.

– aus dem Hochstuhl auf den Esstisch klettern! Immer noch Kamikazebaby durch und durch! Du ziehst das rechte Bein hoch, stützt dich damit auf der Sitzfläche ab, rechtes Bein nachgezogen und – schwups – stehst du auf dem Sitz, Hände auf dem Esstisch. Und dann krabbelst du lustig auf den Tisch. Mein süßes Männlein, das ist so, so, so gefährlich! Darum haben wir dir momentan einen Bauchgurt improvisiert. Der kann es eine Weile aufhalten, aber auch da wurschtelst du dich einfach raus. Also werde ich nächstens zusehen, dass ich dir einen richtigen Gurt kaufe. Mir schmeckt es zwar überhaupt nicht, dich in deinem Bewegungsdrang einschränken zu müssen, aber das ist einfach viel zu gefährlich…

– quasseln. Zur Zeit bist du manchmal eine richtige Laberbacke. Dann erzählst, gröhlst oder meckerst du einem einen Knopf ans Ohr. 🙂 Im Moment kannst du: Dadada, Bababa, Bapapa, Mamamama, Mama, Nanana, Dedededede, Nanene. Außer mit dem „Mama“ und dem „Bapapa“ kann ich bisher aber leider nicht erkennen, was du uns damit sagen möchtest. Aber ich unterhalte mich trotzdem mit dir 😉

– Sachen in andere Sachen reintun. Zum Beispiel kannst du deine Spielzeugbox nun nicht mehr nur aus- sondern auch einräumen. Oder Taschen. Natürlich nicht auf Kommando, aber immerhin. 🙂 Toll ist auch kleine Holzklötzchen oder ähnliches in Becher tun und dann wieder herausholen. Und wieder rein. Und raus. Und rein…

– Spieluhr aufziehen. Die Kraft hättest du schon lange gehabt. Aber jetzt weißt du, dass da Musik kommt, wenn man dran zieht. Loslassen musst du noch üben 😉 Aber da mache ich mir keine Gedanken.

– große Legosteine auseinander rupfen. Kannst du. Manchmal versuchst du noch einen der großen Steine auseinander zu ziehen und bist dann frustriert, dass da nichts abgeht. 😉 Kleiner Ungedulderich. Ich muss dann schnell wieder ein Figürchen bauen, dass du noch flinker wieder zerlegst.

Da wären wir auch schon bei deinen aktuellen Vorlieben:

– Lego auseinander bauen
– Holzröllchen durch die Gegend bolzen. Das hier beispielsweise.

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– Leere Plastikbecher durch die Gegend bolzen.
– Sachen aus- und wieder einräumen.
– Das Batteriefach deiner Fernbedienung öffnen.
– Immer noch: Scheiben und Spiegel zum Dranpatschen und Durch-/Angucken. Letztens auch mit Holzklotz in der Hand. Fand ich nicht so toll…
– Sich überall hochziehen.
– Schuhe und Füße. Das ist schon lange so, aber ich hab es hier glaube ich noch nicht erwähnt.
– Bänder, Schnüre, Kabel, Elektrisches, alles mit Display, Lämpchen oder Tasten.
– Fangen spielen. Du bist mittlerweile echt flink geworden beim Krabbeln. Aber NOCH bin ich ich schneller als du. 😉

Was das Essen angeht, versuche ich entspannt zu bleiben. An manchen Tagen isst du fast nichts und trinkst dann eben viel Milch. An anderen Tagen haust du rein wie ein Scheunendrescher und trinkst deshalb aber trotzdem nicht weniger Milch. Da scheint es also zu arbeiten in dir. Du hast auch wieder ein paar neue Dinge probiert: polnische Getreidestangen (ähnlich wie die Hipp Hirse-Kringel, nur viiieeeel größer), Waffeln, Zucchini, Kresse, Käse, Wurst, Früchtejoghurt. Auf den Joghurt fährst du RICHTIG ab! Da hast du auch schon mal so einen 150g Becher komplett allein vertilgt. Und das nach dem Abendessen…

Wenn man das alles so niedergeschrieben sieht, dann fällt erstmal auf, wie viel diesen Monat doch bei dir los war. Das geht im Alltag leider ein bisschen unter, aber ich versuche mir das regelmäßig in Erinnerung zu rufen.

Du bist so ein toller kleiner Junge. Und du verzeihst mir so viel. Nicht nur dafür liebe ich dich. So sehr!

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Ein Dreiviertel-Jahr

Puh… 9 Monate (und eine Woche)… So langsam fliegt die Zeit davon.

Nachdem der 8-Monate-Beitrag ja nun krankheitsbedingt leider ausfallen musste hast du gefühlte Riesen-Sprünge gemacht:

– Seit drei Wochen kannst du nun Krabbeln und tust das schon, als hättest du dein Lebtag nichts anderes getan.

– drei Tage später hast du angefangen, dich überall hochzuziehen. Anfangs noch etwas wackelig schaffst du es jetzt meist schon ohne umfallen vom Stand wieder auf die Erde. Aus dem Kniestand ist das überhaupt kein Problem.

– Wiederum ein paar Tage später hast du dich allein auf deinen kleinen Windelpo gesetzt. Und wieder war es so, als hättest du das die ganze Zeit schon gekonnt. Es schien dir nur nie nötig zu sein. Du sitzt wie eine Eins und bist noch nie aus dem Sitzen umgekippt, wie das deine Hausfreundin mit einem Jahr noch manchmal gern macht. Nein, du legst dich dann von selbst auf die Seite, wenn die Kraft zuende geht.

– Nochmal ein paar Tage später fingst du das Klettern an. Mir blieb fast das Herz stehen, aber du gehst immer fröhlich voran. Auch auf Abgründe. Und Stufen. Und alles was gefährlich ist. Kleines Kamikazebaby. 😉
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– Gestern dann blieb mir noch einmal fast das Herz stehen: du hattest dich an deinem Holzspieletrapez hochgezogen und eiertest schiebenderweise dahinter her. Ein Fuß vor den anderen Fuß. Ich muss glaub ich den Herztod sterben irgendwann…

– Seitdem du dich nun aus eigener Kraft fortbewegen kannst, fängst du endlich wieder an zu „erzählen“. Du flüsterst/brabbelst/schimpfst dein „Dadadadada“ in die Welt hinaus. Soooo niedlich. 😀 Manchmal wird auch ein „Blablabla“ oder „Nedeble“ draus. Meist, wenn du dich besonders aufregst.

Ein paar deiner aktuellen Vorlieben:
– Du liebst Scheiben. Zum rausgucken und dranpatschen.
– Spiegel haben einen ähnlichen Effekt.
– Kisten und Boxen zum ausräumen und reinkrabbeln sind auch toll.
– Du erprobst gerade, wie sich unterschiedliche Materialien anhören, wenn man sie gegeneinander oder auf den Boden haut. Bei Holz auf Holz lächelst du.
– Kabel und Schnüre findest du auch gerade sehr interessant. Und Receiver, Verstärker, Steckdosen, Fernbedienungen, Smartphones, Telefone… Alles elektrische. 🙂
– Die Spülmaschine ist für dich ein Klettergerüst und sehr spannend. Was das ein- und ausräumen nicht gerade einfach macht.
– Das Badezimmer, speziell die Klobürste, haben magische Anziehungskraft.
– So, wie eigentlich alle Ecken, die potenziell gefährlich oder bäh sind.

Vor einigen Wochen verweigertest du deinen Brei. Zuerst den Mittagsbrei und später auch den Morgenbrei. Und das, nachdem ich gerade angefangen hatte, dir etwas mehr Geschmacksauswahl zu bieten. Scheinbar hattest du entdeckt, dass du mit den eigenen Händen Essen kannst. Nur leider funktionierte das mit dem Kauen nicht so gut. Das hieß, dein PRE-Konsum stieg beachtlich. Denn du wolltest unbedingt selbst Essen, hast nach maximal 3 Löffeln Brei zu weinen angefangen und konntest dein Essen noch gar nicht richtig kauen. Seit ein paar Tagen scheint es aber geklickt zu haben bei dir. Es landet immer weniger auf dem Boden und immer mehr in deinem Magen. Du isst jetzt morgens Brot mit Tee- oder Leberwurst und als Nachtisch Obst. Das scheint dir zu schmecken.
Bisher hast du eigenhändig gegessen: Brot, Brötchen, Leberwurst, Teewurst, Fleischwurst. Mortadella, Schmelzkäse, Frischkäse, Banane, Apfel, Birne, Orange, Erdbeeren, Melone, Kartoffel, Gurke …mehr fällt mir gerade nicht ein.
Du isst eigentlich immer mit, wenn ich etwas esse. Aus dem einfachen Grund, dass ich sonst selbst nichts mehr essen könnte. 😉

Du schläfst nachts immer noch bei uns im Beistellbett. Und wir sind so froh um unser Fabimax-Bettchen. Denn wir wollen dich nachts nicht missen. Dein leises Schnaufen und dein Ankuscheln. Ich habe ein bisschen Angst vor dem Tag, an dem du nicht mehr in das Bettchen passt… Denn dann wirst du in dein großes Bett umziehen müssen und das passt wohl in unser Zimmer, aber nicht mehr an meine Bettseite. Aber noch ist das Gott sei Dank Zukunftsmusik.

Aber du wächst und wächst. Die 74er Bodys spannen schon und sind an den Ärmeln zu kurz. Das gleiche bei den Shirts. Dank Mitwachshosen haben wir untenrum dieses Problem nicht so akut. Doch die Vorräte für die nächste Größen sind nicht mehr so umfangreich.

Kleiner Mann, Lütti, Kamikazebaby, Rauperich, Krawallmacher, Männlein… Bitte mach doch ein bisschen langsamer. Deine arme alte Mutter kommt da sonst nicht mit!

Aber egal, wieviel Nerven, Herz und graue Haare du mich noch kosten wirst – ich werde dich immer lieben. Mehr als mein Leben.

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7 Monate

Du bist heute 7 Monate und 2 Tage alt. Und du hast mal wieder einen riesen Sprung gemacht. Und lernst im Moment so viel.

In den letzten Wochen:

– drehtest du dich wie ein Weltmeister vom Rücken auf den Bauch. Teilweise musste ich dir die Hosen am Wickelplatz in Bauchlage anziehen, weil du nicht so lange auf dem Rücken liegen wolltest. Oft hast du dich sogar auf den Bauch gedreht, obwohl du da gar nicht liegen wolltest. Millionen Male (so gefühlt 😉 ) mussten wir dich dann wieder umdrehen, damit du wieder auf dem Rücken liegend für ein paar Minuten friedlich spielen konntest. Bis das Ganze von vorn losging. Mittlerweile weiß ich – du hast wohl oft das Gleichgewicht verloren, wenn du dir ein Spielzeug angeln wolltest. Seit ein paar Tagen drehst du dich aber immer öfter allein wieder um und dein Spiel ist dadurch so viel ruhiger geworden. Außer, wenn du das Ende des Laufstalls erreichst und kein Platz mehr zum Drehen ist.

– hast du den Vierfüßlerstand geprobt. Nun wippst du schon vor und zurück und versuchst zu krabbeln. Das klappt noch ganz selten und dann wirst du ganz theatralisch, drückst das Gesicht mit platter Nase auf den Boden und fängst an zu meckern. Man kann dich also nun nicht mehr ohne weiteres morgens im Bett liegen lassen. Selbst das als Sicherung um dein Beistellbett gelegte Stillkissen ist kaum noch Hindernis. Du kugelst und robbst so lange herum, bis du auch das überwunden hast. Letztens hingst du zwischen Beistellbett und Stillkissen und angeltest mit langem Arm nach der Dentinox-Tube auf meinem Nachtschrank.

– hast du wieder aufgehört zu „quatschen“. Bevor der Vierfüßler kam hattest du gerade angefangen mit „bäh“, „beh“ und „bah“, dies aber wieder aufgehört zugunsten der motorischen Entwicklung. Quietschen und Kreischen kannst du aber immer noch ganz gut. Komischerweise sind deine Alienfreunde aber immer noch nicht gekommen, obwohl ich dir schon eine Mütze mit Antennenzipfeln genäht habe. 😉

– hast du dein erstes Zähnchen bekommen. Am 22. Februar ist es durchgebrochen und mittlerweile beim Lachen schon gut zu sehen. Die Zeit davor war sehr anstrengend für alle. Du bist mitten in der Nacht weinend und schreiend aufgewacht und ich konnte dich nur durch herumtragen und schuckeln beruhigen. Den Nucki konntest du zu der Zeit auch nur ertragen, wenn du gerade deine Osanitkügelchen bekommen hattest. Ein oder zwei Mal musste ich dir auch Dentinox auf die Kauleiste massieren, damit du zur Nacht trinken konntest und so zur Ruhe kommen konntest. Fieber hattest du keins und Schmerzmittel waren bisher auch nicht nötig, obwohl es einige Nächte vielleicht ruhiger gemacht hätte. Aber es ist nun auch so gegangen.

– warst du zum ersten Mal erkältet. Das hing wohl mit der Zahnerei zusammen. Durch dieses ganze Unwohlsein in dieser Zeit hätten wir beinahe einen Harnwegsinfekt übersehen, den wir aktuell mit einem Erdbeergeschmack-Antibiose-Saft bekämpfen. Aber dein Pipi roch so eigenartig, dass ich ein komisches Gefühl hatte und die Mama-Intuition hat recht behalten. Nach der einen Nacht, in der ich dir die Windel wechselte, weil ich dachte du hättest ein großes Geschäft gemacht und dann nichts in der Windel war, schrillten bei mir die Alarmglocken. Zwei Urinproben, ein Nierenultraschall und ungefähr 4 Stunden beim Arzt später stand das dann auch fest. Nun also: Erdbeeraroma.

– bist du ordentlich in die Länge gewachsen. Die U5 am 18. Februar ergab 71 cm und knapp 7,5 kg. Zwischendurch hast du mir aber einen kleinen Schrecken eingejagt, da du über 3 Wochen nicht zunahmst und einmal sogar abgenommen hattest. Im Rückblick sehe ich, wie viel dein kleiner Körper zu der Zeit so vorbereitet hat und ich empfinde die Abnahme nun als verständlich. Nichtsdestotrotz wiege ich dich immer noch jede Woche, obwohl ich das so langsam einstellen wollte. Vielleicht gehen wir bald mal in einen 2-Wochen-Rhythmus über.

– isst du Mittags eine ordentliche Portion Brei mit Gemüse und Kartoffeln und zum Nachtisch püriertes Obst. Zu meinem Leidwesen isst du aber nur Gläschenbrei. Meine selbst gekochten Sachen verschmähst du. Aber du isst ordentlich und konstant. Zur U5 empfahl uns der Doktor mindestens zwei Mal in der Woche auch Fleisch in den Brei zu tun „wegen des Eisenspeichers, der sich jetzt langsam erschöpft“. Mich sträubt es aber innerlich extrem dagegen, dir jetzt schon Fleisch zu geben. Außerdem wurde uns empfohlen, doch nun den Abendbrei einzuführen. Aber auch das empfinde ich für dich als nicht passend, da du gerade am Abend das Nuckeln an der Flasche noch so sehr zum runterkommen brauchst. Also haben wir uns entschieden, dir vormittags oder nachmittags, je nachdem wie es passt, eine Obstportion anzubieten und diese nach und nach mit Getreidebrei anzureichern. In Hafer, Hirse und Co. steckt nämlich auch ordentlich Eisen.

– schläfst du nachts nicht mehr so gut. Aber die ganzen oben schon geschriebenen Dinge machen da einiges aus. Unser Einschlafritual ist im Moment auch wieder verändert und darüber müssen wir uns auch noch mal Gedanken machen. Wo ich vorher nur dein Händchen halten brauchte und du dich mit deinem Nucki binnen Minuten in den Schlaf schnullertest, muss ich dir nun dein letztes Fläschchen des Tages im Bett verabreichen und dich danach noch mit Nucki in den Schlaf kuscheln. Immerhin schläfst du jetzt schon so gegen 22 Uhr ein und stehst momentan zwischen 7:10 und 7:30 Uhr auf bzw. weckst mich dann. Ich nehme an krankheitsbedingt schläfst du jetzt aber tagsüber verhältnismäßig viel: Vormittags und abends ein halbes Stündchen und Mittags zwei bis drei Stunden. Gerade Mittags sitze ich aber immer auf heißen Kohlen, weil ich das so von dir nicht gewöhnt bin.

In drei Wochen wollen wir das erste Mal zu dritt als Familie in den Urlaub fahren. Ich bin sehr gespannt, ob du bis dahin etwas besser sitzen kannst. Denn dann könnten wir den Buggy mitnehmen und müssten nicht den großen Kinderwagen einpacken. Das hätte weiterhin den Vorteil, dass wir dein Beistellbettchen mit einpacken könnten und nicht auf das Reisebett der Großeltern zurückgreifen müssten. Außerdem wäre es gut, wenn ich dich im Hochstuhl füttern könnte, denn den gibt es in der Ferienwohnung. Aber wir drängen dich zu nichts. Irgendwann wirst du es schon können und bis dahin haben wir ja Kinderwagen und Wippe.

Ein paar neue Spitznamen hast du auch: Socke, Wasserfall (zahnungsbedingt), kleiner Astronaut (du liebst den Flieger) und immer wieder bist du mein Männlein.

Mach doch bitte in Zukunft nicht so viel gleichzeitig – Multitasking geht auch später noch. Und werd‘ schnell wieder gesund, kleiner Mann. Aber egal ob krank oder gesund, mit Zähnen oder ohne, krabbelnd oder robbend, liegend oder sitzend, babbelnd oder quietschend – du bist und bleibst unser heißgeliebter Löwenrauperich. Und wirst es immer sein.

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Ein ganzes halbes Jahr

Wow, nun bist du schon ein ganzes halbes Jahr bei uns! Wir feiern also heute einen halben Geburtstag…

Der letzte Monat war ganz schön aufregend für uns beide. Wir haben uns nämlich einige Kindergärten zusammen angeschaut in die du theoretisch ab August halbtags aufgenommen werden könntest. Diese Termine waren nicht unanstrengend für dich, denn bisher waren wir Vormittags, wenn überhaupt, nur kurz unterwegs. So eine Besichtigung dauert aber nun mal ihre Zeit und ordentlich was los ist in so einem Kindergarten auch. Du hast das aber super gemeistert und hast dein bisheriges Vormittagsschläfchen einfach komplett abgeschafft bzw. beschränkst dich auf ein Nickerchen im Auto oder auf meinem Arm.

Mittlerweile schläfst du auch wieder gut durch. Meistens von ca. 23 Uhr abends bis 8 oder 9 Uhr morgens. Manchmal weinst du aber im Schlaf kurz auf – wenn ich dir dann einfach nur die Hand auf die Brust lege, ist es auch schon wieder gut und du schläfst friedlich weiter. Manche Nacht schläfst du auch sehr unruhig, wälzt dich hin und her. Aber du wachst davon selten auf, im Gegensatz zu uns 😉

Dich zu füttern ist nicht mehr so einfach. Gerade abends bist du recht unruhig – Flasche rein, nuckeln, Flasche raus, wieder rein, weiternuckeln, wieder raus. Das geht eine ganze Weile, aber irgendwann kommst du immer zur Ruhe und kannst dann auch einschlafen. Mittags gibt es seit zwei Wochen etwas Brei/püriertes Obst oder Gemüse. Bisher hatten wir Kürbis, Birne, Pastinake und Instant-Haferflocken mit Wasser und Birne. An einem Pizzabrötchen und einem Stückchen Apfel hast du auch schon gelutscht.

Etwas essen oder trinken ist auch nicht mehr so einfach, wenn du auf dem Arm oder Schoß bist. Du greifst nämlich nach allem, was ich mir in den Mund stecken oder schütten möchte. Gerade beim Trinken führt das schon mal zu feucht fröhlichen Unfällen, wenn du mal wieder die Wasserflasche hoch gedrückt hast. 🙂

Mittlerweile ist mein Gesicht nicht mehr dein liebstes Spielzeug. Die größte Begeisterung weckt dein orangenes Knisterbuch oder der bunte runde Holzgreifling mit dem Glöckchen. Damit kannst du dich auch schon mal eine halbe Stunde ganz allein beschäftigen. Insgesamt betrachtest du dir aber alles, was du in die Finger bekommst ganz genau. Natürlich sind Mama und Papa auch noch hoch im Kurs, denn Flieger und Rakete machen oder Guck-guck spielen kann dein Spielzeug noch nicht.

Du hast jetzt auch eine kleine Hausfreundin. Mit der kleinen Sonne (sie lacht wirklich IMMER, außer wenn hungrig oder müde) warst du auch schon in einer Krabbelgruppe, das ein oder andere Mal spazieren und schon oft einfach so zu Besuch bei ihr. Ihr werdet beide immer mobiler und in manchen Dingen machst du ihr auch schon was vor, obwohl sie drei Monate älter ist als du (Thema Robben und Körperspannung).

Das Drehen hast du für zwei oder drei Tage super beherrscht – sowohl vom Bauch auf den Rücken als auch umgekehrt – machst aber gerade scheinbar eine kleine Pause. Vielleicht musst du über die Technik noch mal nachdenken oder die Entdeckung deiner Füße ist jetzt erst mal wichtiger. Die versuchst du nämlich schon seit einiger Zeit zu fangen und jetzt endlich erwischt du sie auch. Das Wickeln ist dadurch nicht leichter geworden 😉 Außerdem fängst du jetzt an zu robben und hast dabei deine ganz eigene Technik: Du ziehst die Beine unter den Bauch und drückst dich dann vom Boden ab. Da du aber die Arme einfach seitlich neben dir liegen lässt, rutscht du dann auf Stirn oder Schläfe nach vorn. Das sieht extrem anstrengend aus. Davon abgesehen funktioniert der Liegestütz aber ziemlich gut und auch lange. Wir sind gespannt, wann du beides kombiniert haben wirst.

Zwischendurch hast du für circa zwei Wochen kaum noch Tönchen von dir gegeben. Das hat mir wirklich gefehlt. Seit einer Woche ungefähr fängst du aber Gott sei Dank wieder an zu „erzählen“. Sehr lustig ist es, dir morgens nach dem Aufwachen zuzuhören. Du babbelst, jodelst und jaulst aber nur so lange herum in deinem Beistellbettchen, bis ich ins Zimmer komme. Dann kannst du nämlich nichts mehr erzählen, weil du mich breit und fröhlich angrinsen musst. Überhaupt bist du morgens immer gut gelaunt. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel – manchmal fängst du schon im Schlaf an zu weinen und wachst dann schreiend auf. In meinem Arm wirst du aber schnell wieder ruhig. Ach ja, und du kannst jetzt auch quietschen. Sehr hoch. Ich nenne das oft scherzhaft den „Schrei des Alien“.

Im Moment scheinst du dich auch hauptsächlich bei mir wohl zu fühlen. Eine kleine Fremdelphase haben wir schon hinter uns. Seither lasse ich dich erstmal von meinem Arm aus Kontakt aufnehmen und wenn du die Menschen dann anlachst, versuchen wir den „Armtausch“. Das funktioniert im Moment ganz gut so, also bleibt es erstmal so.

Zähne sind übrigens noch keine in Sicht, obwohl du weiterhin gern alles anknabberst. Da müssen sich die Omas wohl noch etwas gedulden.

Du hast schon so viel geschafft und bist so viel gewachsen in deinem eigentlich noch so kurzen Leben. Aber ein halbes Jahr – ich kann es kaum glauben. Schon. Erst. Die Hälfte unserer exklusiven Zuhause-Zeit ist schon vorbei. Ein bisschen Wehmut ist schon dabei, aber auch ganz viel Vorfreude auf all die tollen Dinge, die du uns noch zeigen wirst. Wir lieben dich über alles. Und das nicht erst seit 6 Monaten. :-*

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5 Monate

Meine geliebte kleine Löwenraupe,

mehr als 5 Monate bist du nun bei uns – genau 5 Monate und 3 Tage. Und du stellst unser Leben ganz schön auf den Kopf.

Im letzten Monat hast du eine ganze Menge neuer Dinge entdeckt:

  • die Figuren auf der Tücherbox am Wickelplatz. Die kann man so schön vollquasseln, weil sie einen ja nicht unterbrechen.
  • dass man sich Tücher gut über den Kopf ziehen kann. Dass ich das dann wieder wegziehen soll, sagst du mir mit lautem Schnaufen und hektischem „Hagge“ und bist dann soooo erleichtert über die freie Sicht.
  • dass man prima mit Papa „Guck, guck“ spielen kann. Einfach so lange den Papa anstarren, bis der rüber schaut und dann ganz verschämt lachen – klappt sogar, wenn Papa ganz kaputt von der Arbeit eigentlich nur noch schlafen will.
  • deine Stimme. Du kannst jetzt ganz herzzerreißend vor dich hinjaulen, wenn dich ein Bäuerchen drückt oder du müde bist und du kannst in höchsten Tönen quietschend deinen Protest zum Ausdruck bringen.
  • das laute Lachen. Wenn du gut drauf bist und man dich rasant „Fahrstuhl fahren“ lässt oder an den Flanken kitzelt, dann kannst du dich wegschmeißen vor Lachen.

Ein paar stressige Zeiten gab es allerdings auch:

  • Die knapp 400 km Hinfahrt zu Oma und Opa hast du bis auf ein bisschen Nörgelei gut gemeistert, aber auf der Rückfahrt gab es 2 Stunden Pause auf dem Rastplatz mit Schreiattacke. Leider hatte die dumme Nuss, die deine Mama ist, vergessen deine Mütze in die Notfalltasche zu packen. Deshalb mussten wir im Auto sitzend die Attacke über uns ergehen lassen und konnten nicht mal zur Beruhigung spazieren gehen.
  • Neuerdings machst du nach der ersten Trinkportion oft ein riesen Theater, wenn es ans Bäuern geht. Die Bäuerchen kommen dann natürlich auch nicht mehr so leicht, weil du dich sehr verspannst. Außerdem schreist du im Moment oft, wenn es ans Weitertrinken geht. Dann muss ich mit dir herumlaufen beim Füttern – bei über 6,5 kg ist das schon ordentliches Muskeltraining.
  • Seit ungefähr einer Woche schläfst du nicht mehr durch. Du wachst nach 4 bis 5 Stunden weinend/schreiend auf und manchmal kann ich dich nur mit einem kleinen Fläschchen trösten. Was du dann genau hast, wissen wir im Moment nicht – weder Pupse noch Bäuerchen scheinen die Ursache zu sein. Deine Omis meinen, du zahnst. Ich denke, der Besuch bei deinen Großeltern war einfach Stress – wenn du dabei nach deiner Mama kommst, dann sind Bauchschmerzen nicht auszuschließen.

Du hast vor einer Weile das erste Mal an einer Banane gelutscht und selbst gemachtes Apfelmus probiert. Beides schien dir ganz gut geschmeckt zu haben. Da du aber noch nicht so richtig gezielt greifen kannst und ich das Gefühl habe, dass dein kleines Bäuchlein damit noch etwas überfordert ist, setzen wir nochmal eine kleine Weile aus. Das feste Essen läuft dir nicht weg.

So langsam fängst du an zu robben und dich vom Bauch auf den Rücken drehen zu wollen. Wenn zufällig die Arme gut positioniert sind, klappt das auch schon mal. Aber du lässt dich nicht entmutigen und übst kräftig weiter.

Oft willst du dich zum Füttern auch garnicht mehr in meinen Arm legen lassen. Viel lieber möchtest du sitzen, was du aber noch nicht allein kannst. Auch auf meinem Schoß oder auf dem Tisch stehen findest du total toll. Aber auch das geht natürlich nur mit Unterstützung – dein Gewicht hälst du allerdings schon fast vollständig allein.

Du sabberst immer noch ganz ordentlich und kaust mit Vorliebe auf Kuscheltieren mit spitzen Schnäuzchen herum – dein Schwedenhühnchen zum Beispiel oder die neue Schnuffelmaus von der Tick-Tack-Omi. Auch der Beißring und das verrückte piepsende Küken von Omi und Opi stehen hoch im Kurs.

Seit einer Weile schläfst du Nachts häufig ganz allein in deinem Beistellbettchen. Wir haben festgestellt, dass wir dann beide ruhiger schlafen und ich dann weniger Rückenschmerzen habe. Manchmal lege ich meine Hand zu dir ans Köpfchen, aber das hilft wohl eher mir als dir 😉 Da ich dich aber tagsüber oft auf dem Arm trage, bekommst du wohl genug Nähe.

Ein paar neue Spitznamen hast du auch bekommen: Lütte, Lütterich, Lüttenkönig, kleiner König oder kleine Maus sind nur einige davon.

Ich bin so gespannt, was der nächste Monat für uns bereit hält. Was es auch ist, du bist und bleibst für uns der allerbeste Rauperich. Wir lieben dich!

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Soooo tapfer! *stolz*

Der Rauperich hat heute seine dritte und vorerst letzte Impfung verpasst bekommen. Und er war sooo tapfer – hat erst gar nicht geweint und dann nur kurz. Pulli wieder anziehen war scheinbar deutlich schlimmer als die beiden Piekser. 😉

Beim letzten Mal hat mir ja echt das Herz geblutet: Nachdem er beim ersten Mal fürchterlich geschrien hat, hatte ich mir vorgenommen ihn beim zweiten Mal sofort auf den Arm zu nehmen und direkt zu trösten. War beim ersten Mal einfach zu überrumpelt, weil er im Krankenhaus bei der ganzen Piekserei nie so richtig Theater gemacht hat. So, und was passiert? Die Arzthelferin fängt erst dann an, die Pflästerchen rauszusuchen, NACHDEM er schon eine Minute brüllend auf der Liege lag. „Oh,das blutet?“ Da frage ich mich, ob sie noch nie bei einer Impfung dabei gewesen ist!? Wohlbemerkt war die Dame bestimmt über 50…

Ich war also dieses Mal bereit ihn sofort an meinen Mutterbusen zu drücken,  die Arzthelferin war flink wie ein Wiesel mit den Pflastern und was tut der kleine Kerl? Hört auf zu weinen und guckt sich interessiert die Umgebung an. 😀 Erst als ich dann mit den verflixten Pulli- und Jackenärmeln um die Ecke kam, ging die Sirene wieder los. Soweit dann also alles wieder normal, denn dass macht er zu Hause auch oft.

Bis jetzt scheint er die Impfung gut wegzustecken, so wie die vorherigen auch. Etwas schläfrig direkt danach und etwas erhöhte Temperatur, aber ansonsten quiekfidel. Mein Räuplein!

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Spring, Räupchen, spring!

Es MUSS ein RIESENSPRUNG sein, denn die Löwenraupe gerade vollbringt.

Nachdem hier ja die Nachtfütterung wieder eingezogen war, hatten wir die letzten zwei Tage einen extrem unruhigen Rauperich. Nur auf Mama/Papa/Omas Arm herumgeschleppt werden hilft. Dann schläft er tagsüber vor Erschöpfung einfach ein – allerdings nicht für lang. Macht ein riesen Theater beim Trinken und Pupsen und vielem anderen, was vorher kein Problem war.

Aber: er lacht uns zwischendurch auch immer wieder herzerfrischend an und macht lustige Sachen, die uns zum Lachen bringen. Wenn er das mal nicht mehr tut, ist irgendwas ganz furchtbar faul. Na, hoffen wir mal, dass es dazu nicht kommt.

Blöd für die anderen Mamas, aber beruhigend für mich: wir sind nicht allein. Sein Geburtskumpel (ebenfalls sechseinhalb Wochen zu früh, aber genau eine Woche vor der Raupe geboren) hat ebenfalls so eine schwierige Zeit. Und die Kleine Maus von Themama macht auch die Nächte zum Tag.

Ihr lieben Kindelein, ich verrate euch was – wenn ihr die Mamas in der Nacht schlafen lasst, dann sind die tagsüber besser drauf und können euch viel toller durch die Gegend schuckeln. Und so ein Mama-Gesicht ist doch ohne Augenringe auch netter anzuschauen für euch, oder?

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Greifen lernen… es schreitet voran. Und andere tolle Sachen.

Bis vor kurzem konnte die kleine Löwenraupe ja „nur“ textiles Greifen – also das Spucktuch von der Schulter rupfen, die unter ihm liegende Decke umklappen und das Möbelschweden-Hühnchen an den Flügeln Richtung Mund befördern. Das Ganze hat er mittlerweile schon ganz gut perfektioniert. So greift er das Hühnchen jetzt oft an den Beinchen oder mit beiden Händen um den Hals. Sieht dann ein bisschen aus wie bei Homer und Bart Simpson. 😉 Auch seine Tücher liebt er nach wie vor heiß und innig.

Seit dem Wochenende kann er allerdings auch festes Greifen, z.B. seinen Nucki. Und auch den führt er zielsicher zum Mund, hat aber den Dreh noch nicht so raus und nuckelt dann schon mal verzweifelt dieses Anti-in-den-Mund-rutsch-Plastikdingens an. 😀 Auch Greiflinge passen in die kleine Raupenhand – nur doof, wenn die irgendwo dranhängen (z.B. am Spielebogen). Also: es wird, es wird. 🙂

Drehen vom Bauch auf den Rücken wird auch schon kräftig geübt – wenn zufällig beide Arme günstig liegen klappt’s auch schon mal, aber meist nur beim nackig strampeln, Kleidung scheint zu behindern.

Ansonsten kann der kleine Herr auch noch andere „lustige“ Sachen:
– Sich mit einem Riesen-Rülpser selber 10 cm vor der Bettkante wieder wach machen. Wohlbemerkt: nachts um halb 1, wenn Mama innerlich jubelnd selber gerade in die Koje hüpfen will.
– Mit einem lauten Knatter-Schlatter-Rumms in die gerade frisch angezogene Windel bollern. Auch hier: bitte erst, NACHDEM die Mama es sich wieder so richtig gemütlich auf dem Sofa gemacht hat (und dazu gehört einiges an Kissen…)
– Fröhlich am Tuch vorbei auf die frisch angezogene Bluse spucken. Nein, Mama wollte nicht gerade los und hat sich schon mal stadtfein gemacht. *Ironie aus*

In diesem Sinne: Go, Räupchen, go! 😀

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Greifen lernen…

…scheint ziemlich viel Energie zu erfordern. Die Löwenraupe greift seit neuestem nach allem textilen, was ihm in die Fingerchen kommt. Die über die Schulter gelegten Spucktücher sind genauso wenig sicher wie das blau-grüne Hühnchen des Möbelschweden. Mit Vorliebe verschwindet dessen Schnabel im Löwenraupenmäulchen.

Seit dieses Lernen im Gange ist, fällt auf, dass der Rauperich nicht mehr so viel babbelt wie vorher. Die gehauchten, gejuchzten oder wimmernden „Haaggeee“s kommen nur noch selten. Eigentlich nur, wenn er satt, ausgeschlafen und ausgespielt ist. Und auf dem Wickeltisch ab und an. Ich bin gespannt, wann das wieder kommt. Vermutlich werden wir dann die babbelfreie Zeit wieder zurückwünschen. 😉

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F.M.C.

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