Familie Löwenraupe

Unser Alltag mit der Löwenraupe

7 Monate

Du bist heute 7 Monate und 2 Tage alt. Und du hast mal wieder einen riesen Sprung gemacht. Und lernst im Moment so viel.

In den letzten Wochen:

– drehtest du dich wie ein Weltmeister vom Rücken auf den Bauch. Teilweise musste ich dir die Hosen am Wickelplatz in Bauchlage anziehen, weil du nicht so lange auf dem Rücken liegen wolltest. Oft hast du dich sogar auf den Bauch gedreht, obwohl du da gar nicht liegen wolltest. Millionen Male (so gefühlt 😉 ) mussten wir dich dann wieder umdrehen, damit du wieder auf dem Rücken liegend für ein paar Minuten friedlich spielen konntest. Bis das Ganze von vorn losging. Mittlerweile weiß ich – du hast wohl oft das Gleichgewicht verloren, wenn du dir ein Spielzeug angeln wolltest. Seit ein paar Tagen drehst du dich aber immer öfter allein wieder um und dein Spiel ist dadurch so viel ruhiger geworden. Außer, wenn du das Ende des Laufstalls erreichst und kein Platz mehr zum Drehen ist.

– hast du den Vierfüßlerstand geprobt. Nun wippst du schon vor und zurück und versuchst zu krabbeln. Das klappt noch ganz selten und dann wirst du ganz theatralisch, drückst das Gesicht mit platter Nase auf den Boden und fängst an zu meckern. Man kann dich also nun nicht mehr ohne weiteres morgens im Bett liegen lassen. Selbst das als Sicherung um dein Beistellbett gelegte Stillkissen ist kaum noch Hindernis. Du kugelst und robbst so lange herum, bis du auch das überwunden hast. Letztens hingst du zwischen Beistellbett und Stillkissen und angeltest mit langem Arm nach der Dentinox-Tube auf meinem Nachtschrank.

– hast du wieder aufgehört zu „quatschen“. Bevor der Vierfüßler kam hattest du gerade angefangen mit „bäh“, „beh“ und „bah“, dies aber wieder aufgehört zugunsten der motorischen Entwicklung. Quietschen und Kreischen kannst du aber immer noch ganz gut. Komischerweise sind deine Alienfreunde aber immer noch nicht gekommen, obwohl ich dir schon eine Mütze mit Antennenzipfeln genäht habe. 😉

– hast du dein erstes Zähnchen bekommen. Am 22. Februar ist es durchgebrochen und mittlerweile beim Lachen schon gut zu sehen. Die Zeit davor war sehr anstrengend für alle. Du bist mitten in der Nacht weinend und schreiend aufgewacht und ich konnte dich nur durch herumtragen und schuckeln beruhigen. Den Nucki konntest du zu der Zeit auch nur ertragen, wenn du gerade deine Osanitkügelchen bekommen hattest. Ein oder zwei Mal musste ich dir auch Dentinox auf die Kauleiste massieren, damit du zur Nacht trinken konntest und so zur Ruhe kommen konntest. Fieber hattest du keins und Schmerzmittel waren bisher auch nicht nötig, obwohl es einige Nächte vielleicht ruhiger gemacht hätte. Aber es ist nun auch so gegangen.

– warst du zum ersten Mal erkältet. Das hing wohl mit der Zahnerei zusammen. Durch dieses ganze Unwohlsein in dieser Zeit hätten wir beinahe einen Harnwegsinfekt übersehen, den wir aktuell mit einem Erdbeergeschmack-Antibiose-Saft bekämpfen. Aber dein Pipi roch so eigenartig, dass ich ein komisches Gefühl hatte und die Mama-Intuition hat recht behalten. Nach der einen Nacht, in der ich dir die Windel wechselte, weil ich dachte du hättest ein großes Geschäft gemacht und dann nichts in der Windel war, schrillten bei mir die Alarmglocken. Zwei Urinproben, ein Nierenultraschall und ungefähr 4 Stunden beim Arzt später stand das dann auch fest. Nun also: Erdbeeraroma.

– bist du ordentlich in die Länge gewachsen. Die U5 am 18. Februar ergab 71 cm und knapp 7,5 kg. Zwischendurch hast du mir aber einen kleinen Schrecken eingejagt, da du über 3 Wochen nicht zunahmst und einmal sogar abgenommen hattest. Im Rückblick sehe ich, wie viel dein kleiner Körper zu der Zeit so vorbereitet hat und ich empfinde die Abnahme nun als verständlich. Nichtsdestotrotz wiege ich dich immer noch jede Woche, obwohl ich das so langsam einstellen wollte. Vielleicht gehen wir bald mal in einen 2-Wochen-Rhythmus über.

– isst du Mittags eine ordentliche Portion Brei mit Gemüse und Kartoffeln und zum Nachtisch püriertes Obst. Zu meinem Leidwesen isst du aber nur Gläschenbrei. Meine selbst gekochten Sachen verschmähst du. Aber du isst ordentlich und konstant. Zur U5 empfahl uns der Doktor mindestens zwei Mal in der Woche auch Fleisch in den Brei zu tun „wegen des Eisenspeichers, der sich jetzt langsam erschöpft“. Mich sträubt es aber innerlich extrem dagegen, dir jetzt schon Fleisch zu geben. Außerdem wurde uns empfohlen, doch nun den Abendbrei einzuführen. Aber auch das empfinde ich für dich als nicht passend, da du gerade am Abend das Nuckeln an der Flasche noch so sehr zum runterkommen brauchst. Also haben wir uns entschieden, dir vormittags oder nachmittags, je nachdem wie es passt, eine Obstportion anzubieten und diese nach und nach mit Getreidebrei anzureichern. In Hafer, Hirse und Co. steckt nämlich auch ordentlich Eisen.

– schläfst du nachts nicht mehr so gut. Aber die ganzen oben schon geschriebenen Dinge machen da einiges aus. Unser Einschlafritual ist im Moment auch wieder verändert und darüber müssen wir uns auch noch mal Gedanken machen. Wo ich vorher nur dein Händchen halten brauchte und du dich mit deinem Nucki binnen Minuten in den Schlaf schnullertest, muss ich dir nun dein letztes Fläschchen des Tages im Bett verabreichen und dich danach noch mit Nucki in den Schlaf kuscheln. Immerhin schläfst du jetzt schon so gegen 22 Uhr ein und stehst momentan zwischen 7:10 und 7:30 Uhr auf bzw. weckst mich dann. Ich nehme an krankheitsbedingt schläfst du jetzt aber tagsüber verhältnismäßig viel: Vormittags und abends ein halbes Stündchen und Mittags zwei bis drei Stunden. Gerade Mittags sitze ich aber immer auf heißen Kohlen, weil ich das so von dir nicht gewöhnt bin.

In drei Wochen wollen wir das erste Mal zu dritt als Familie in den Urlaub fahren. Ich bin sehr gespannt, ob du bis dahin etwas besser sitzen kannst. Denn dann könnten wir den Buggy mitnehmen und müssten nicht den großen Kinderwagen einpacken. Das hätte weiterhin den Vorteil, dass wir dein Beistellbettchen mit einpacken könnten und nicht auf das Reisebett der Großeltern zurückgreifen müssten. Außerdem wäre es gut, wenn ich dich im Hochstuhl füttern könnte, denn den gibt es in der Ferienwohnung. Aber wir drängen dich zu nichts. Irgendwann wirst du es schon können und bis dahin haben wir ja Kinderwagen und Wippe.

Ein paar neue Spitznamen hast du auch: Socke, Wasserfall (zahnungsbedingt), kleiner Astronaut (du liebst den Flieger) und immer wieder bist du mein Männlein.

Mach doch bitte in Zukunft nicht so viel gleichzeitig – Multitasking geht auch später noch. Und werd‘ schnell wieder gesund, kleiner Mann. Aber egal ob krank oder gesund, mit Zähnen oder ohne, krabbelnd oder robbend, liegend oder sitzend, babbelnd oder quietschend – du bist und bleibst unser heißgeliebter Löwenrauperich. Und wirst es immer sein.

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Hurra, eine Mitwachs-Hose!

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Nachdem ich hier ja schon meinen ersten Loop bejubelte, konnte ich während eines laaaaangen Mittagsschläfchens des Rauperichs nicht nur den zweiten Loop fertigstellen, sondern auch noch diese tolle Mitwachs-Hose nähen. Gut, die Nahtkanten innen sind noch nicht versäubert. Aber das sieht man nicht und ich habe gelesen, dass Jersey und Bündchenware nicht ausfranst. Also bleibt das erstmal so und wenn ich ganz viel Lust und Zeit hab, dann versäubere ich die vielleicht auch noch.

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Hurra, ein Loop!

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Erstmalig einen Loop genäht. 🙂 Eigentlich ja keine große Sache. Wenn man den Jersey nicht vorher wäscht. Und der sich danach nicht überall ein rollen würde.
Nun ja, der erste ist schon mal fertig. Da die zu Beschenkenden allerdings vor knapp vier Jahren im Doppelpack zur Welt kamen, muss noch einer her. Aber nach dem ersten hier mache ich mir eigentlich keine Sorgen darüber. 🙂

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Eigentlich sollte ich mich freuen…

…aber so richtig kann ich das nicht.

Wir haben eine Zusage für einen Betreuungsplatz für der Rauperich ab August diesen Jahres. Aber die Kita ist eine, zu der ich ihn eigentlich nicht geben mag. Wir brauchen aber unbedingt einen Platz für den kleinen Mann, weil ich dann wieder arbeiten gehen muss.

Die anderen drei Einrichtungen haben sich noch nicht gemeldet, ob ich dort unterkommen kann. Jetzt muss ich bis spätestens Dienstag dort Zu- oder Absagen. Was mach ich nur?

Erstmal abwarten – das Wochenende. Und am Montag den Wunsch-KiGa anrufen, ob die Zusage schon rausgegangen ist oder ob wir nicht berücksichtigt werden konnten. Und dann wieder überlegen. Will ich mein Kind mit gerade mal einem Jahr mit schlechtem Gefühl in eine Einrichtung geben, oder gibt es noch andere Möglichkeiten?

Ja ja, die Medaille hat immer zwei Seiten.

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Die Macht des Geldes

Immer wieder scheitern Träume an Geldmangel. Besonders traurig, wenn so viel Herzblut drinsteckt wie hier. Jetzt versuchen, das nicht so schwer zu nehmen, denn letztendlich ist Selbstverwirklichung ein echtes Luxusgut. Jetzt versuchen, mit dem, was man hat zufrieden zu sein: Essen, Dach über Kopf, größtenteils gesunde Familie, gute Freunde. Gar nicht so einfach manchmal. Bei Lichte betrachtet aber auch nicht so schwer. *inKinderaugenguck* Und mein Lieblingsspruch in solchen Situationen: Wer weiß, wofür es gut ist. Können wir wissen, was noch kommt?

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Ein ganzes halbes Jahr

Wow, nun bist du schon ein ganzes halbes Jahr bei uns! Wir feiern also heute einen halben Geburtstag…

Der letzte Monat war ganz schön aufregend für uns beide. Wir haben uns nämlich einige Kindergärten zusammen angeschaut in die du theoretisch ab August halbtags aufgenommen werden könntest. Diese Termine waren nicht unanstrengend für dich, denn bisher waren wir Vormittags, wenn überhaupt, nur kurz unterwegs. So eine Besichtigung dauert aber nun mal ihre Zeit und ordentlich was los ist in so einem Kindergarten auch. Du hast das aber super gemeistert und hast dein bisheriges Vormittagsschläfchen einfach komplett abgeschafft bzw. beschränkst dich auf ein Nickerchen im Auto oder auf meinem Arm.

Mittlerweile schläfst du auch wieder gut durch. Meistens von ca. 23 Uhr abends bis 8 oder 9 Uhr morgens. Manchmal weinst du aber im Schlaf kurz auf – wenn ich dir dann einfach nur die Hand auf die Brust lege, ist es auch schon wieder gut und du schläfst friedlich weiter. Manche Nacht schläfst du auch sehr unruhig, wälzt dich hin und her. Aber du wachst davon selten auf, im Gegensatz zu uns 😉

Dich zu füttern ist nicht mehr so einfach. Gerade abends bist du recht unruhig – Flasche rein, nuckeln, Flasche raus, wieder rein, weiternuckeln, wieder raus. Das geht eine ganze Weile, aber irgendwann kommst du immer zur Ruhe und kannst dann auch einschlafen. Mittags gibt es seit zwei Wochen etwas Brei/püriertes Obst oder Gemüse. Bisher hatten wir Kürbis, Birne, Pastinake und Instant-Haferflocken mit Wasser und Birne. An einem Pizzabrötchen und einem Stückchen Apfel hast du auch schon gelutscht.

Etwas essen oder trinken ist auch nicht mehr so einfach, wenn du auf dem Arm oder Schoß bist. Du greifst nämlich nach allem, was ich mir in den Mund stecken oder schütten möchte. Gerade beim Trinken führt das schon mal zu feucht fröhlichen Unfällen, wenn du mal wieder die Wasserflasche hoch gedrückt hast. 🙂

Mittlerweile ist mein Gesicht nicht mehr dein liebstes Spielzeug. Die größte Begeisterung weckt dein orangenes Knisterbuch oder der bunte runde Holzgreifling mit dem Glöckchen. Damit kannst du dich auch schon mal eine halbe Stunde ganz allein beschäftigen. Insgesamt betrachtest du dir aber alles, was du in die Finger bekommst ganz genau. Natürlich sind Mama und Papa auch noch hoch im Kurs, denn Flieger und Rakete machen oder Guck-guck spielen kann dein Spielzeug noch nicht.

Du hast jetzt auch eine kleine Hausfreundin. Mit der kleinen Sonne (sie lacht wirklich IMMER, außer wenn hungrig oder müde) warst du auch schon in einer Krabbelgruppe, das ein oder andere Mal spazieren und schon oft einfach so zu Besuch bei ihr. Ihr werdet beide immer mobiler und in manchen Dingen machst du ihr auch schon was vor, obwohl sie drei Monate älter ist als du (Thema Robben und Körperspannung).

Das Drehen hast du für zwei oder drei Tage super beherrscht – sowohl vom Bauch auf den Rücken als auch umgekehrt – machst aber gerade scheinbar eine kleine Pause. Vielleicht musst du über die Technik noch mal nachdenken oder die Entdeckung deiner Füße ist jetzt erst mal wichtiger. Die versuchst du nämlich schon seit einiger Zeit zu fangen und jetzt endlich erwischt du sie auch. Das Wickeln ist dadurch nicht leichter geworden 😉 Außerdem fängst du jetzt an zu robben und hast dabei deine ganz eigene Technik: Du ziehst die Beine unter den Bauch und drückst dich dann vom Boden ab. Da du aber die Arme einfach seitlich neben dir liegen lässt, rutscht du dann auf Stirn oder Schläfe nach vorn. Das sieht extrem anstrengend aus. Davon abgesehen funktioniert der Liegestütz aber ziemlich gut und auch lange. Wir sind gespannt, wann du beides kombiniert haben wirst.

Zwischendurch hast du für circa zwei Wochen kaum noch Tönchen von dir gegeben. Das hat mir wirklich gefehlt. Seit einer Woche ungefähr fängst du aber Gott sei Dank wieder an zu „erzählen“. Sehr lustig ist es, dir morgens nach dem Aufwachen zuzuhören. Du babbelst, jodelst und jaulst aber nur so lange herum in deinem Beistellbettchen, bis ich ins Zimmer komme. Dann kannst du nämlich nichts mehr erzählen, weil du mich breit und fröhlich angrinsen musst. Überhaupt bist du morgens immer gut gelaunt. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel – manchmal fängst du schon im Schlaf an zu weinen und wachst dann schreiend auf. In meinem Arm wirst du aber schnell wieder ruhig. Ach ja, und du kannst jetzt auch quietschen. Sehr hoch. Ich nenne das oft scherzhaft den „Schrei des Alien“.

Im Moment scheinst du dich auch hauptsächlich bei mir wohl zu fühlen. Eine kleine Fremdelphase haben wir schon hinter uns. Seither lasse ich dich erstmal von meinem Arm aus Kontakt aufnehmen und wenn du die Menschen dann anlachst, versuchen wir den „Armtausch“. Das funktioniert im Moment ganz gut so, also bleibt es erstmal so.

Zähne sind übrigens noch keine in Sicht, obwohl du weiterhin gern alles anknabberst. Da müssen sich die Omas wohl noch etwas gedulden.

Du hast schon so viel geschafft und bist so viel gewachsen in deinem eigentlich noch so kurzen Leben. Aber ein halbes Jahr – ich kann es kaum glauben. Schon. Erst. Die Hälfte unserer exklusiven Zuhause-Zeit ist schon vorbei. Ein bisschen Wehmut ist schon dabei, aber auch ganz viel Vorfreude auf all die tollen Dinge, die du uns noch zeigen wirst. Wir lieben dich über alles. Und das nicht erst seit 6 Monaten. :-*

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Krabbelgruppe die Erste oder Was ein Stück Apfel so anrichten kann

So, heute waren wir also das erste Mal zusammen mit der Nachbarsmaus und ihrer Mama bei der Krabbelgruppe. War soweit ganz nett, der Rauperich ist allerdings der Jüngste von allen. Die anderen können alle zumindest sitzen, die meisten sogar krabbeln oder laufen. War natürlich ganz schön aufregend für unsere kleinen Mäuse, aber auch interessant. Von der „Spielleiterin“ wurden uns gute Denkanstöße gegeben und wir konnten Dinge ausprobieren, die zu Hause nicht so gehen würden.

An einer Stelle dachte ich allerdings kurz, ich sei im falschen Film: Am Ende gibt es dort einen Abschlusskreis und dazu ein Stück Obst für die Kiddies. Heute war das ein sehr fester Apfelschnitz ohne Schale. Da alle Kinder alt genug sind, nahm sich jedes einen Schnitz vom Teller. Dann kam die Reihe an uns. Der Rauperich isst erst seit zwei Wochen Mittags etwas Brei – er konnte mit Stücken bisher nicht viel anfangen, aber ein bisschen Brei mag er gerne. Gestern hat er sich denn auch schon mal ein Pizzabrötchen von mir gemopst. So ist also meine Devise „Wenn er sich was (babygerechtes) vom Teller nimmt und es auch halten kann, dann darf er auch dran nuckeln.“ So also auch heute.
Huuuuuu, da kamen aber komische Blicke und gleich drei Eltern schlugen auch verbal die Hände überm Kopf zusammen: Wie, du gibst ihm jetzt den Apfel? Aber da könnte doch was abbrechen! Und er könnte sich verschlucken! Und daran kann er doch ersticken!
Himmel hilf – was bin ich für eine Rabenmutter… Nein, ich hatte mein Kind nicht auf dem Schoß. Nein, ich habe ihn nicht beim Essen beobachtet. Nein, das Stück war nicht zu groß für das Raupenmäulchen. *Ironie aus*
Bin ich zu unvorsichtig oder die zu gluckig? Ich weiß es nicht… Aber ich weiß, dass der Rauperich einen riesen Spaß an dem Apfel hatte und heute eine neue Geschmackserfahrung sammeln durfte. Und das würde ich wieder so tun.

In diesem Sinne: Lasse reden! 😀
Bis nächsten Freitag.*grins*

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Warum hier so still?

So, jetzt muss ich doch wenigsten mal kurz Zwischenmeldung machen, warum es hier so still geworden ist…

1. Wir waren über Weihnachten bei den Löwenraupen-Großeltern zu Besuch. Danach mussten wir erstmal wieder gewaltig an unserem Schlaf-Wach-Rhythmus arbeiten. Geht jetzt zumindest Nachts wieder ganz gut.

2. Die Löwenraupe schläft untertags kaum noch was. Oft nur mal ein paar halbstündige Nickerchen und das war es. In der Zeit gibt es natürlich tausend andere Dinge zu tun außer bloggen. 😉 Außerdem ist es nicht mehr möglich während der Trinkphasen des Rauperichs zu tippen. Der ist nämlich die meiste Zeit zu neugierig/aufgeregt/aufgedreht um noch ruhig zu trinken. Gott sei Dank ist wenigstens die „Ich trink nur, wenn du mich durch den Raum trägst“-Phase vorbei. 🙂 Wenn der kleine Mann dann wach ist, möchte er natürlich bespielt werden und sich die Welt anschauen – am liebsten von ganz weit oben. Das heißt entweder schleppen oder ihm immer wieder neue Spielanreize bieten. Löffel jeglicher Form sind momentan sehr beliebt. 🙂

3. Das Anstrengendste aber: Wir sind gerade in der Kitafindungs- und -besichtigungsphase für diesen Sommer. Da ich in meinem zweiten Jahr Elternzeit ja wieder in Teilzeit arbeiten gehen muss möchte, brauchen wir für diese Zeit natürlich eine Betreuung für den kleinen König. Und ja, ich weiß – wir sind damit mega-spät dran. Und ja, ich weiß – ich hätte mich damit bereits direkt nach der Geburt auseinandersetzen müssen. Und ja, ich weiß – dass der kleine Mann sechseinhalb Wochen zu früh kam (an meinem letzten Arbeitstag vor dem Urlaub vorm Mutterschutz!), dass ich viereinhalb Monate lang Milch für ihn abgepumpt habe und dass ich selbst erstmal wieder in der Welt ankommen musste sind NATÜRLICH keine Gründe sich nicht zu kümmern.
Trotzdem ist es jetzt Stress. Heute haben wir uns die letzte Einrichtung angeschaut und uns überall angemeldet wo es geht. Bis Anfang Februar habe ich jetzt eine kleine Verschnaufpause, denn dann werden die Zusagen verschickt. Und wenn wir dann keine bekommen, geht das Spiel weiter – nur eben mit Tagesmüttern. Ich bin gespannt. Sehr.
Der kleine Mann musste natürlich mit mir kommen, weil bei der Oma abgeben noch viel mehr Stress gewesen wäre – die wohnt eben auch nicht auf dem Weg und 15 Minuten mit dem Auto weg. Das gab uns aber auch die Gelegenheit, zu schauen, wie er auf die Erzieher reagiert. Lustigerweise ist seine „Lieblingskita“ auch die, die ich wählen würde, wenn ich könnte. Und die uns von allen Seiten empfohlen wird.

Vielleicht schreibe ich demnächst mal was über unsere Kita-Besuche. Und über unseren Beikostanfang. Und über die Dreh- und Krabbel-/Robbversuche. Und über unseren ersten Krabbelgruppenbesuch, dem wir jetzt entgegen fiebern. Wenn der kleine Herr mich lässt 🙂

Es regt sich was im Laufstall – also ist für heute Schluss mit schreiben. Aber: Heut` ist nicht alle Tage – ich komme wieder, keine Frage. 😀

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Pupsender Kleinohrhase

Ich glaube, wir müssen die Löwenraupe umtaufen: in den pupsenden Kleinohrhasen.

Vor ca. 2 Tagen haben wir nämlich festgestellt, dass auf der rechten Kopfseite das Öhrchen gewachsen ist – aber auf der linken Seite nicht. Sieht sehr lustig aus. Ich schaue seitdem jeden Tag mehrmals, ob sich was tut 😀

Außerdem macht der kleine Hase seit einer Weile Pupsgeräusche mit dem Mund. Vorzugsweise, wenn er satt und aus geschlafen unter seinem Spielebogen liegt. Dann bwwwwt, bsssst und bbbbbbt er vor sich hin. Das dazugehörige Gesicht sieht übrigens auch sehr lustig aus. Und wir Eltern lachen uns schlapp. 😀  Leider ist es uns noch nicht gelungen, diese Geräusche und Gesichter aufzunehmen. Denn immer, wenn wir das Handy oder die Digicam in seinen Sicht Bereich bringen, ist er so abgelenkt, dass er das Pupsen vergisst. 😉

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Muaaaaah….

…ich habe Hunger!!!

Der Pizzamann lässt sich 2(!) Stunden Zeit. Und das wo der Rauperich gerade so schön geschlafen hat. Der ist jetzt wieder wach und bestimmt kommt dann jetzt auch mal das Essen. Hätten wir mal selbst gekocht.

Schlechte Laune wegen Essensentzug. *grmpf* Da muss das Essen gleich RICHTIG gut sein, damit ich denen das verzeihe. Man hätte auch Bescheid geben können, dann hätte ich mir noch eine Kleinigkeit gemacht.

*grummel*

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F.M.C.

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