Familie Löwenraupe

Unser Alltag mit der Löwenraupe

10 Monate

So alt bist du schon: 10 Monate und 6 Tage!
Der erste Geburtstag nähert sich mit riesen Schritten. Wow!

Du hast im letzten Monat natürlich wieder ein paar neue Fähigkeiten entwickelt bzw. schon vorhandene perfektioniert:

– an Dingen entlang laufen. Ich gebe zu, so richtig laufen ist es noch nicht. Aber immerhin schaffst du es, dich vom einen Ende des Couchtisches zum anderen zu hangeln.

– das Batteriefach „deiner“ Fernbedienung öffnen.
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Ja, du hast eine eigene Fernbedienung. Und das mit dem Batteriefach hat dir niemand gezeigt. Plötzlich war’s auf und seitdem trainierst du nur noch die Schnelligkeit. 😉

– ohne vollgekrümelten Boden essen. Ja, die Dinge wandern jetzt direkt in den Mund. Dass etwas runter fällt ist mittlerweile Ausnahme und passiert nur noch, wenn etwas sehr flutschig/klein/ungünstig geschnitten ist oder du Durst hast. Wenn du satt bist, fängst du an, mit dem Essen zu spielen. Ich lasse dich dann noch einen Augenblick, beende dann aber das Essen auch. Ich habe es als Kind nämlich selbst gehasst, dieses Aufessen und bis alles leer ist am Tisch sitzen müssen.

– aus dem Hochstuhl auf den Esstisch klettern! Immer noch Kamikazebaby durch und durch! Du ziehst das rechte Bein hoch, stützt dich damit auf der Sitzfläche ab, rechtes Bein nachgezogen und – schwups – stehst du auf dem Sitz, Hände auf dem Esstisch. Und dann krabbelst du lustig auf den Tisch. Mein süßes Männlein, das ist so, so, so gefährlich! Darum haben wir dir momentan einen Bauchgurt improvisiert. Der kann es eine Weile aufhalten, aber auch da wurschtelst du dich einfach raus. Also werde ich nächstens zusehen, dass ich dir einen richtigen Gurt kaufe. Mir schmeckt es zwar überhaupt nicht, dich in deinem Bewegungsdrang einschränken zu müssen, aber das ist einfach viel zu gefährlich…

– quasseln. Zur Zeit bist du manchmal eine richtige Laberbacke. Dann erzählst, gröhlst oder meckerst du einem einen Knopf ans Ohr. 🙂 Im Moment kannst du: Dadada, Bababa, Bapapa, Mamamama, Mama, Nanana, Dedededede, Nanene. Außer mit dem „Mama“ und dem „Bapapa“ kann ich bisher aber leider nicht erkennen, was du uns damit sagen möchtest. Aber ich unterhalte mich trotzdem mit dir 😉

– Sachen in andere Sachen reintun. Zum Beispiel kannst du deine Spielzeugbox nun nicht mehr nur aus- sondern auch einräumen. Oder Taschen. Natürlich nicht auf Kommando, aber immerhin. 🙂 Toll ist auch kleine Holzklötzchen oder ähnliches in Becher tun und dann wieder herausholen. Und wieder rein. Und raus. Und rein…

– Spieluhr aufziehen. Die Kraft hättest du schon lange gehabt. Aber jetzt weißt du, dass da Musik kommt, wenn man dran zieht. Loslassen musst du noch üben 😉 Aber da mache ich mir keine Gedanken.

– große Legosteine auseinander rupfen. Kannst du. Manchmal versuchst du noch einen der großen Steine auseinander zu ziehen und bist dann frustriert, dass da nichts abgeht. 😉 Kleiner Ungedulderich. Ich muss dann schnell wieder ein Figürchen bauen, dass du noch flinker wieder zerlegst.

Da wären wir auch schon bei deinen aktuellen Vorlieben:

– Lego auseinander bauen
– Holzröllchen durch die Gegend bolzen. Das hier beispielsweise.

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– Leere Plastikbecher durch die Gegend bolzen.
– Sachen aus- und wieder einräumen.
– Das Batteriefach deiner Fernbedienung öffnen.
– Immer noch: Scheiben und Spiegel zum Dranpatschen und Durch-/Angucken. Letztens auch mit Holzklotz in der Hand. Fand ich nicht so toll…
– Sich überall hochziehen.
– Schuhe und Füße. Das ist schon lange so, aber ich hab es hier glaube ich noch nicht erwähnt.
– Bänder, Schnüre, Kabel, Elektrisches, alles mit Display, Lämpchen oder Tasten.
– Fangen spielen. Du bist mittlerweile echt flink geworden beim Krabbeln. Aber NOCH bin ich ich schneller als du. 😉

Was das Essen angeht, versuche ich entspannt zu bleiben. An manchen Tagen isst du fast nichts und trinkst dann eben viel Milch. An anderen Tagen haust du rein wie ein Scheunendrescher und trinkst deshalb aber trotzdem nicht weniger Milch. Da scheint es also zu arbeiten in dir. Du hast auch wieder ein paar neue Dinge probiert: polnische Getreidestangen (ähnlich wie die Hipp Hirse-Kringel, nur viiieeeel größer), Waffeln, Zucchini, Kresse, Käse, Wurst, Früchtejoghurt. Auf den Joghurt fährst du RICHTIG ab! Da hast du auch schon mal so einen 150g Becher komplett allein vertilgt. Und das nach dem Abendessen…

Wenn man das alles so niedergeschrieben sieht, dann fällt erstmal auf, wie viel diesen Monat doch bei dir los war. Das geht im Alltag leider ein bisschen unter, aber ich versuche mir das regelmäßig in Erinnerung zu rufen.

Du bist so ein toller kleiner Junge. Und du verzeihst mir so viel. Nicht nur dafür liebe ich dich. So sehr!

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Ein Dreiviertel-Jahr

Puh… 9 Monate (und eine Woche)… So langsam fliegt die Zeit davon.

Nachdem der 8-Monate-Beitrag ja nun krankheitsbedingt leider ausfallen musste hast du gefühlte Riesen-Sprünge gemacht:

– Seit drei Wochen kannst du nun Krabbeln und tust das schon, als hättest du dein Lebtag nichts anderes getan.

– drei Tage später hast du angefangen, dich überall hochzuziehen. Anfangs noch etwas wackelig schaffst du es jetzt meist schon ohne umfallen vom Stand wieder auf die Erde. Aus dem Kniestand ist das überhaupt kein Problem.

– Wiederum ein paar Tage später hast du dich allein auf deinen kleinen Windelpo gesetzt. Und wieder war es so, als hättest du das die ganze Zeit schon gekonnt. Es schien dir nur nie nötig zu sein. Du sitzt wie eine Eins und bist noch nie aus dem Sitzen umgekippt, wie das deine Hausfreundin mit einem Jahr noch manchmal gern macht. Nein, du legst dich dann von selbst auf die Seite, wenn die Kraft zuende geht.

– Nochmal ein paar Tage später fingst du das Klettern an. Mir blieb fast das Herz stehen, aber du gehst immer fröhlich voran. Auch auf Abgründe. Und Stufen. Und alles was gefährlich ist. Kleines Kamikazebaby. 😉
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– Gestern dann blieb mir noch einmal fast das Herz stehen: du hattest dich an deinem Holzspieletrapez hochgezogen und eiertest schiebenderweise dahinter her. Ein Fuß vor den anderen Fuß. Ich muss glaub ich den Herztod sterben irgendwann…

– Seitdem du dich nun aus eigener Kraft fortbewegen kannst, fängst du endlich wieder an zu „erzählen“. Du flüsterst/brabbelst/schimpfst dein „Dadadadada“ in die Welt hinaus. Soooo niedlich. 😀 Manchmal wird auch ein „Blablabla“ oder „Nedeble“ draus. Meist, wenn du dich besonders aufregst.

Ein paar deiner aktuellen Vorlieben:
– Du liebst Scheiben. Zum rausgucken und dranpatschen.
– Spiegel haben einen ähnlichen Effekt.
– Kisten und Boxen zum ausräumen und reinkrabbeln sind auch toll.
– Du erprobst gerade, wie sich unterschiedliche Materialien anhören, wenn man sie gegeneinander oder auf den Boden haut. Bei Holz auf Holz lächelst du.
– Kabel und Schnüre findest du auch gerade sehr interessant. Und Receiver, Verstärker, Steckdosen, Fernbedienungen, Smartphones, Telefone… Alles elektrische. 🙂
– Die Spülmaschine ist für dich ein Klettergerüst und sehr spannend. Was das ein- und ausräumen nicht gerade einfach macht.
– Das Badezimmer, speziell die Klobürste, haben magische Anziehungskraft.
– So, wie eigentlich alle Ecken, die potenziell gefährlich oder bäh sind.

Vor einigen Wochen verweigertest du deinen Brei. Zuerst den Mittagsbrei und später auch den Morgenbrei. Und das, nachdem ich gerade angefangen hatte, dir etwas mehr Geschmacksauswahl zu bieten. Scheinbar hattest du entdeckt, dass du mit den eigenen Händen Essen kannst. Nur leider funktionierte das mit dem Kauen nicht so gut. Das hieß, dein PRE-Konsum stieg beachtlich. Denn du wolltest unbedingt selbst Essen, hast nach maximal 3 Löffeln Brei zu weinen angefangen und konntest dein Essen noch gar nicht richtig kauen. Seit ein paar Tagen scheint es aber geklickt zu haben bei dir. Es landet immer weniger auf dem Boden und immer mehr in deinem Magen. Du isst jetzt morgens Brot mit Tee- oder Leberwurst und als Nachtisch Obst. Das scheint dir zu schmecken.
Bisher hast du eigenhändig gegessen: Brot, Brötchen, Leberwurst, Teewurst, Fleischwurst. Mortadella, Schmelzkäse, Frischkäse, Banane, Apfel, Birne, Orange, Erdbeeren, Melone, Kartoffel, Gurke …mehr fällt mir gerade nicht ein.
Du isst eigentlich immer mit, wenn ich etwas esse. Aus dem einfachen Grund, dass ich sonst selbst nichts mehr essen könnte. 😉

Du schläfst nachts immer noch bei uns im Beistellbett. Und wir sind so froh um unser Fabimax-Bettchen. Denn wir wollen dich nachts nicht missen. Dein leises Schnaufen und dein Ankuscheln. Ich habe ein bisschen Angst vor dem Tag, an dem du nicht mehr in das Bettchen passt… Denn dann wirst du in dein großes Bett umziehen müssen und das passt wohl in unser Zimmer, aber nicht mehr an meine Bettseite. Aber noch ist das Gott sei Dank Zukunftsmusik.

Aber du wächst und wächst. Die 74er Bodys spannen schon und sind an den Ärmeln zu kurz. Das gleiche bei den Shirts. Dank Mitwachshosen haben wir untenrum dieses Problem nicht so akut. Doch die Vorräte für die nächste Größen sind nicht mehr so umfangreich.

Kleiner Mann, Lütti, Kamikazebaby, Rauperich, Krawallmacher, Männlein… Bitte mach doch ein bisschen langsamer. Deine arme alte Mutter kommt da sonst nicht mit!

Aber egal, wieviel Nerven, Herz und graue Haare du mich noch kosten wirst – ich werde dich immer lieben. Mehr als mein Leben.

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Gerade habe ich einen wirklich guten Beitrag gelesen, den ich hier auch mal teilen möchte: Zum Weltfrauentag: Über das Selbstverständnis von Männern in der Arbeitswelt

Außerdem hatte ich die ganze Zeit schon vor, hier mal auf die Aktion der Familie 2.0 hinzuweisen. Wenn ich etwas Zeit finde, werde ich den offenen Brief auch noch an die richtige Stelle senden. 🙂

Schon ein großes Thema das. Und wird hier ab August auch akuter – ich schrieb darüber hier schon mal. Bin sehr gespannt, wie sich das in den nächsten Jahren bewegt, vor allem in den Köpfen.  Ich als Ex-Ossi kann hier einiges nicht verstehen bezüglich Kinderbetreuung unter 2 Jahren oder auch ganztags bei Schulkindern. Ich habe all das in meiner Kindheit sehr genossen und hoffe, dass wir das dem Rauperich auch so ähnlich angedeihen lassen können. 🙂

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F.M.C.

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