Familie Löwenraupe

Unser Alltag mit der Löwenraupe

Endlich: ein Sling!

Nachdem ich nun schon wochenlang damit liebäugelte, mein herumliegendes Hoppediz-Tuch zu verslingen, hab ich mir nun endlich ein Herz gefasst. Ringe bestellt, Tuch zerschnibbelt, Kanten mit der Ovi versäubert, zwei feste Nähte mit der normalen Maschine und eine abgebrochene Nadel später war er dann fertig.

Nach diversen Tests auch schon für gut befunden. Er ist „mal eben schnell“ angelegt und festgezogen und somit noch schneller als die Rückentrage mit dem Bondolino.

Hier noch ein Bildchen von dem tollen Teil:

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Ach ja, genäht habe ich den Sling nach der Anleitung von Didymos. Geht wirklich leichter als gedacht.

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Fast ein Jahr…

Oh. Mein. Gott.
Fast ein Jahr.
11 Monate und 1 Tag.
Knieperknieper… :‘)

Bisher war ich recht entspannt, wenn ich an deinen ersten Geburtstag dachte. Aber seit ca. einer Woche überfallen mich Geburtsbackflashs. Hinterrücks.

Und die vielen Dinge, die du im Moment lernst und die so geschehen…

Zum Beispiel:

– Kannst du jetzt deine Spieluhr gezielt aufziehen. Und lässt auch wieder los, damit die Musik spielen kann. 🙂

– Haben wir vor kurzem erst mit Babyzeichen angefangen, aber du beherrschst schon dein erstes: Musik. Was auch sonst. Du liebst Musik! Das zeigst du mir nun immer, sobald wir mit dem Auto losgefahren sind. Damit ich das Radio einschalte. 😀

– Tanzt du. Zu Rod Stewart. Daft Punk. Alles, was Rhythmus hat. Aber auch Spieluhren lösen das aus.

– Läufst du immer sicherer an Dingen durch die Gegend. Am Tisch oder Sofa entlang. Mit dem Spieletrapez durch das Wohnzimmer. 😀 Bloß nicht mit Unterstützung von Mama oder Papa. Selber machen willst du schon seit eh und je. Freue mich ja schon auf die Trotzphase. 😉

– Spielst du mit großer Freude Guckguck. Mit mir. Mit Papa. Mit dir selbst. 😀

– Kletterst du, ruckzuck mirnichtsdirnichts, aufs Sofa. Lautlos. Wenn ich dann schaue, wo du bist, versteckst du dich zwischen den Sofakissen und fängst an zu kichern. Komme ich dann näher, fängst du unbändig an zu lachen und versuchst, ins Sofa hinein zu krabbeln um dich noch besser verstecken zu können. 😀
Herzig. Nur manchmal habe ich Angst, dass du da runter fällst, wenn ich mal in der Küche bin oder so. Aber auch das musst du lernen. Das Boden hart ist, Höhen hoch und Mama nicht immer zum Auffangen da ist…

– Wirfst du dich zu Boden, als würdest du gen Mekka beten, wenn du unterm Sofa oder einem Schrank etwas entdeckt hast. Du ziehst jetzt auch den Kopf ein, wenn du unter niedrigen Dingen hindurch krabbeln willst.

– Liebst du es, den Meerschweinchen zuzuschauen. Da du ja jetzt auch aufs Sofa kommst, versuchst du nun logischerweise auch in den Käfig hinein zu klettern.
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Du stupst so ein Schweinchen auch schon mal an, wenn man nicht richtig aufpasst und freust dich dann wie Bolle, dass es sich erschreckt und wegläuft.

Seit du motorisch erstmal alles ordentlich gefestigt hast fängst du auch wieder an mit „sprechen“. Du kannst jetzt vor dich hin erzählen, dich ganz vehement beschweren und ordentlich meckern. Du hast mittlerweile teilweise soviel Ausdruck beim Erzählen, dass ich oft ratlos bin. Es ist offensichtlich, dass du uns etwas mitteilen möchtest, aber ich weiß einfach nicht was… :-/

Ganz ganz frisch sind auch deine 4(!) neuen Zähne, die du in den letzten drei Tagen vor deinem „Elf-Monats-Geburtstag“ noch durchbrechen lassen hast. Bedingt durch diese heftige Zahnungssache hast du die letzten zwei Wochen auch nicht mehr so gut gegessen und wolltest lieber wieder fast einen Liter PRE
-Milch am Tag. Seit die Zähne aber durchgebrochen sind isst du wieder dein Teewurstbrot mit gewohntem Appetit. 🙂 Bis zum nächsten Zahn, vermute ich…

Ich bin sehr gespannt, was der letzte Monat deines ersten Lebensjahres noch bringen wird!
Also, außer den Geburtsflashbacks. Die werden mir wohl erhalten bleiben. 😉

Kleiner großer Rauperich, bleib so kämpferisch, neugierig und lebensfroh wie du bist! Auch wenn das manchmal anstrengend ist – es ist auch genau das, was dich so einzigartig macht und was ich an dir liebe! Kleiner Wildfang! ❤

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10 Monate

So alt bist du schon: 10 Monate und 6 Tage!
Der erste Geburtstag nähert sich mit riesen Schritten. Wow!

Du hast im letzten Monat natürlich wieder ein paar neue Fähigkeiten entwickelt bzw. schon vorhandene perfektioniert:

– an Dingen entlang laufen. Ich gebe zu, so richtig laufen ist es noch nicht. Aber immerhin schaffst du es, dich vom einen Ende des Couchtisches zum anderen zu hangeln.

– das Batteriefach „deiner“ Fernbedienung öffnen.
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Ja, du hast eine eigene Fernbedienung. Und das mit dem Batteriefach hat dir niemand gezeigt. Plötzlich war’s auf und seitdem trainierst du nur noch die Schnelligkeit. 😉

– ohne vollgekrümelten Boden essen. Ja, die Dinge wandern jetzt direkt in den Mund. Dass etwas runter fällt ist mittlerweile Ausnahme und passiert nur noch, wenn etwas sehr flutschig/klein/ungünstig geschnitten ist oder du Durst hast. Wenn du satt bist, fängst du an, mit dem Essen zu spielen. Ich lasse dich dann noch einen Augenblick, beende dann aber das Essen auch. Ich habe es als Kind nämlich selbst gehasst, dieses Aufessen und bis alles leer ist am Tisch sitzen müssen.

– aus dem Hochstuhl auf den Esstisch klettern! Immer noch Kamikazebaby durch und durch! Du ziehst das rechte Bein hoch, stützt dich damit auf der Sitzfläche ab, rechtes Bein nachgezogen und – schwups – stehst du auf dem Sitz, Hände auf dem Esstisch. Und dann krabbelst du lustig auf den Tisch. Mein süßes Männlein, das ist so, so, so gefährlich! Darum haben wir dir momentan einen Bauchgurt improvisiert. Der kann es eine Weile aufhalten, aber auch da wurschtelst du dich einfach raus. Also werde ich nächstens zusehen, dass ich dir einen richtigen Gurt kaufe. Mir schmeckt es zwar überhaupt nicht, dich in deinem Bewegungsdrang einschränken zu müssen, aber das ist einfach viel zu gefährlich…

– quasseln. Zur Zeit bist du manchmal eine richtige Laberbacke. Dann erzählst, gröhlst oder meckerst du einem einen Knopf ans Ohr. 🙂 Im Moment kannst du: Dadada, Bababa, Bapapa, Mamamama, Mama, Nanana, Dedededede, Nanene. Außer mit dem „Mama“ und dem „Bapapa“ kann ich bisher aber leider nicht erkennen, was du uns damit sagen möchtest. Aber ich unterhalte mich trotzdem mit dir 😉

– Sachen in andere Sachen reintun. Zum Beispiel kannst du deine Spielzeugbox nun nicht mehr nur aus- sondern auch einräumen. Oder Taschen. Natürlich nicht auf Kommando, aber immerhin. 🙂 Toll ist auch kleine Holzklötzchen oder ähnliches in Becher tun und dann wieder herausholen. Und wieder rein. Und raus. Und rein…

– Spieluhr aufziehen. Die Kraft hättest du schon lange gehabt. Aber jetzt weißt du, dass da Musik kommt, wenn man dran zieht. Loslassen musst du noch üben 😉 Aber da mache ich mir keine Gedanken.

– große Legosteine auseinander rupfen. Kannst du. Manchmal versuchst du noch einen der großen Steine auseinander zu ziehen und bist dann frustriert, dass da nichts abgeht. 😉 Kleiner Ungedulderich. Ich muss dann schnell wieder ein Figürchen bauen, dass du noch flinker wieder zerlegst.

Da wären wir auch schon bei deinen aktuellen Vorlieben:

– Lego auseinander bauen
– Holzröllchen durch die Gegend bolzen. Das hier beispielsweise.

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– Leere Plastikbecher durch die Gegend bolzen.
– Sachen aus- und wieder einräumen.
– Das Batteriefach deiner Fernbedienung öffnen.
– Immer noch: Scheiben und Spiegel zum Dranpatschen und Durch-/Angucken. Letztens auch mit Holzklotz in der Hand. Fand ich nicht so toll…
– Sich überall hochziehen.
– Schuhe und Füße. Das ist schon lange so, aber ich hab es hier glaube ich noch nicht erwähnt.
– Bänder, Schnüre, Kabel, Elektrisches, alles mit Display, Lämpchen oder Tasten.
– Fangen spielen. Du bist mittlerweile echt flink geworden beim Krabbeln. Aber NOCH bin ich ich schneller als du. 😉

Was das Essen angeht, versuche ich entspannt zu bleiben. An manchen Tagen isst du fast nichts und trinkst dann eben viel Milch. An anderen Tagen haust du rein wie ein Scheunendrescher und trinkst deshalb aber trotzdem nicht weniger Milch. Da scheint es also zu arbeiten in dir. Du hast auch wieder ein paar neue Dinge probiert: polnische Getreidestangen (ähnlich wie die Hipp Hirse-Kringel, nur viiieeeel größer), Waffeln, Zucchini, Kresse, Käse, Wurst, Früchtejoghurt. Auf den Joghurt fährst du RICHTIG ab! Da hast du auch schon mal so einen 150g Becher komplett allein vertilgt. Und das nach dem Abendessen…

Wenn man das alles so niedergeschrieben sieht, dann fällt erstmal auf, wie viel diesen Monat doch bei dir los war. Das geht im Alltag leider ein bisschen unter, aber ich versuche mir das regelmäßig in Erinnerung zu rufen.

Du bist so ein toller kleiner Junge. Und du verzeihst mir so viel. Nicht nur dafür liebe ich dich. So sehr!

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Essen (1)

Seit der Rauperich hier den Brei verweigert (seit ca. 4 Wochen) versuchen wir uns in Fingerfood. Das heißt Teewurstbrot in schmale Stücken geschnitten oder Obst-/Gemüsesticks. Überall wird ja die „Pommes“-Form, also mit „Haltegriff“, empfohlen. Heute stelle ich fest: Würfel gehen bei uns besser. Natürlich mundgerecht, aber dennoch.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Und wie bietet ihr eurem Baby Obst, Gemüse und Co. an? Und was bietet ihr sonst so an? Was ist die Lieblingsspeise eures Mäuschens?

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Ein Dreiviertel-Jahr

Puh… 9 Monate (und eine Woche)… So langsam fliegt die Zeit davon.

Nachdem der 8-Monate-Beitrag ja nun krankheitsbedingt leider ausfallen musste hast du gefühlte Riesen-Sprünge gemacht:

– Seit drei Wochen kannst du nun Krabbeln und tust das schon, als hättest du dein Lebtag nichts anderes getan.

– drei Tage später hast du angefangen, dich überall hochzuziehen. Anfangs noch etwas wackelig schaffst du es jetzt meist schon ohne umfallen vom Stand wieder auf die Erde. Aus dem Kniestand ist das überhaupt kein Problem.

– Wiederum ein paar Tage später hast du dich allein auf deinen kleinen Windelpo gesetzt. Und wieder war es so, als hättest du das die ganze Zeit schon gekonnt. Es schien dir nur nie nötig zu sein. Du sitzt wie eine Eins und bist noch nie aus dem Sitzen umgekippt, wie das deine Hausfreundin mit einem Jahr noch manchmal gern macht. Nein, du legst dich dann von selbst auf die Seite, wenn die Kraft zuende geht.

– Nochmal ein paar Tage später fingst du das Klettern an. Mir blieb fast das Herz stehen, aber du gehst immer fröhlich voran. Auch auf Abgründe. Und Stufen. Und alles was gefährlich ist. Kleines Kamikazebaby. 😉
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– Gestern dann blieb mir noch einmal fast das Herz stehen: du hattest dich an deinem Holzspieletrapez hochgezogen und eiertest schiebenderweise dahinter her. Ein Fuß vor den anderen Fuß. Ich muss glaub ich den Herztod sterben irgendwann…

– Seitdem du dich nun aus eigener Kraft fortbewegen kannst, fängst du endlich wieder an zu „erzählen“. Du flüsterst/brabbelst/schimpfst dein „Dadadadada“ in die Welt hinaus. Soooo niedlich. 😀 Manchmal wird auch ein „Blablabla“ oder „Nedeble“ draus. Meist, wenn du dich besonders aufregst.

Ein paar deiner aktuellen Vorlieben:
– Du liebst Scheiben. Zum rausgucken und dranpatschen.
– Spiegel haben einen ähnlichen Effekt.
– Kisten und Boxen zum ausräumen und reinkrabbeln sind auch toll.
– Du erprobst gerade, wie sich unterschiedliche Materialien anhören, wenn man sie gegeneinander oder auf den Boden haut. Bei Holz auf Holz lächelst du.
– Kabel und Schnüre findest du auch gerade sehr interessant. Und Receiver, Verstärker, Steckdosen, Fernbedienungen, Smartphones, Telefone… Alles elektrische. 🙂
– Die Spülmaschine ist für dich ein Klettergerüst und sehr spannend. Was das ein- und ausräumen nicht gerade einfach macht.
– Das Badezimmer, speziell die Klobürste, haben magische Anziehungskraft.
– So, wie eigentlich alle Ecken, die potenziell gefährlich oder bäh sind.

Vor einigen Wochen verweigertest du deinen Brei. Zuerst den Mittagsbrei und später auch den Morgenbrei. Und das, nachdem ich gerade angefangen hatte, dir etwas mehr Geschmacksauswahl zu bieten. Scheinbar hattest du entdeckt, dass du mit den eigenen Händen Essen kannst. Nur leider funktionierte das mit dem Kauen nicht so gut. Das hieß, dein PRE-Konsum stieg beachtlich. Denn du wolltest unbedingt selbst Essen, hast nach maximal 3 Löffeln Brei zu weinen angefangen und konntest dein Essen noch gar nicht richtig kauen. Seit ein paar Tagen scheint es aber geklickt zu haben bei dir. Es landet immer weniger auf dem Boden und immer mehr in deinem Magen. Du isst jetzt morgens Brot mit Tee- oder Leberwurst und als Nachtisch Obst. Das scheint dir zu schmecken.
Bisher hast du eigenhändig gegessen: Brot, Brötchen, Leberwurst, Teewurst, Fleischwurst. Mortadella, Schmelzkäse, Frischkäse, Banane, Apfel, Birne, Orange, Erdbeeren, Melone, Kartoffel, Gurke …mehr fällt mir gerade nicht ein.
Du isst eigentlich immer mit, wenn ich etwas esse. Aus dem einfachen Grund, dass ich sonst selbst nichts mehr essen könnte. 😉

Du schläfst nachts immer noch bei uns im Beistellbett. Und wir sind so froh um unser Fabimax-Bettchen. Denn wir wollen dich nachts nicht missen. Dein leises Schnaufen und dein Ankuscheln. Ich habe ein bisschen Angst vor dem Tag, an dem du nicht mehr in das Bettchen passt… Denn dann wirst du in dein großes Bett umziehen müssen und das passt wohl in unser Zimmer, aber nicht mehr an meine Bettseite. Aber noch ist das Gott sei Dank Zukunftsmusik.

Aber du wächst und wächst. Die 74er Bodys spannen schon und sind an den Ärmeln zu kurz. Das gleiche bei den Shirts. Dank Mitwachshosen haben wir untenrum dieses Problem nicht so akut. Doch die Vorräte für die nächste Größen sind nicht mehr so umfangreich.

Kleiner Mann, Lütti, Kamikazebaby, Rauperich, Krawallmacher, Männlein… Bitte mach doch ein bisschen langsamer. Deine arme alte Mutter kommt da sonst nicht mit!

Aber egal, wieviel Nerven, Herz und graue Haare du mich noch kosten wirst – ich werde dich immer lieben. Mehr als mein Leben.

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Krabbelgruppe die Erste oder Was ein Stück Apfel so anrichten kann

So, heute waren wir also das erste Mal zusammen mit der Nachbarsmaus und ihrer Mama bei der Krabbelgruppe. War soweit ganz nett, der Rauperich ist allerdings der Jüngste von allen. Die anderen können alle zumindest sitzen, die meisten sogar krabbeln oder laufen. War natürlich ganz schön aufregend für unsere kleinen Mäuse, aber auch interessant. Von der „Spielleiterin“ wurden uns gute Denkanstöße gegeben und wir konnten Dinge ausprobieren, die zu Hause nicht so gehen würden.

An einer Stelle dachte ich allerdings kurz, ich sei im falschen Film: Am Ende gibt es dort einen Abschlusskreis und dazu ein Stück Obst für die Kiddies. Heute war das ein sehr fester Apfelschnitz ohne Schale. Da alle Kinder alt genug sind, nahm sich jedes einen Schnitz vom Teller. Dann kam die Reihe an uns. Der Rauperich isst erst seit zwei Wochen Mittags etwas Brei – er konnte mit Stücken bisher nicht viel anfangen, aber ein bisschen Brei mag er gerne. Gestern hat er sich denn auch schon mal ein Pizzabrötchen von mir gemopst. So ist also meine Devise „Wenn er sich was (babygerechtes) vom Teller nimmt und es auch halten kann, dann darf er auch dran nuckeln.“ So also auch heute.
Huuuuuu, da kamen aber komische Blicke und gleich drei Eltern schlugen auch verbal die Hände überm Kopf zusammen: Wie, du gibst ihm jetzt den Apfel? Aber da könnte doch was abbrechen! Und er könnte sich verschlucken! Und daran kann er doch ersticken!
Himmel hilf – was bin ich für eine Rabenmutter… Nein, ich hatte mein Kind nicht auf dem Schoß. Nein, ich habe ihn nicht beim Essen beobachtet. Nein, das Stück war nicht zu groß für das Raupenmäulchen. *Ironie aus*
Bin ich zu unvorsichtig oder die zu gluckig? Ich weiß es nicht… Aber ich weiß, dass der Rauperich einen riesen Spaß an dem Apfel hatte und heute eine neue Geschmackserfahrung sammeln durfte. Und das würde ich wieder so tun.

In diesem Sinne: Lasse reden! 😀
Bis nächsten Freitag.*grins*

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Warum hier so still?

So, jetzt muss ich doch wenigsten mal kurz Zwischenmeldung machen, warum es hier so still geworden ist…

1. Wir waren über Weihnachten bei den Löwenraupen-Großeltern zu Besuch. Danach mussten wir erstmal wieder gewaltig an unserem Schlaf-Wach-Rhythmus arbeiten. Geht jetzt zumindest Nachts wieder ganz gut.

2. Die Löwenraupe schläft untertags kaum noch was. Oft nur mal ein paar halbstündige Nickerchen und das war es. In der Zeit gibt es natürlich tausend andere Dinge zu tun außer bloggen. 😉 Außerdem ist es nicht mehr möglich während der Trinkphasen des Rauperichs zu tippen. Der ist nämlich die meiste Zeit zu neugierig/aufgeregt/aufgedreht um noch ruhig zu trinken. Gott sei Dank ist wenigstens die „Ich trink nur, wenn du mich durch den Raum trägst“-Phase vorbei. 🙂 Wenn der kleine Mann dann wach ist, möchte er natürlich bespielt werden und sich die Welt anschauen – am liebsten von ganz weit oben. Das heißt entweder schleppen oder ihm immer wieder neue Spielanreize bieten. Löffel jeglicher Form sind momentan sehr beliebt. 🙂

3. Das Anstrengendste aber: Wir sind gerade in der Kitafindungs- und -besichtigungsphase für diesen Sommer. Da ich in meinem zweiten Jahr Elternzeit ja wieder in Teilzeit arbeiten gehen muss möchte, brauchen wir für diese Zeit natürlich eine Betreuung für den kleinen König. Und ja, ich weiß – wir sind damit mega-spät dran. Und ja, ich weiß – ich hätte mich damit bereits direkt nach der Geburt auseinandersetzen müssen. Und ja, ich weiß – dass der kleine Mann sechseinhalb Wochen zu früh kam (an meinem letzten Arbeitstag vor dem Urlaub vorm Mutterschutz!), dass ich viereinhalb Monate lang Milch für ihn abgepumpt habe und dass ich selbst erstmal wieder in der Welt ankommen musste sind NATÜRLICH keine Gründe sich nicht zu kümmern.
Trotzdem ist es jetzt Stress. Heute haben wir uns die letzte Einrichtung angeschaut und uns überall angemeldet wo es geht. Bis Anfang Februar habe ich jetzt eine kleine Verschnaufpause, denn dann werden die Zusagen verschickt. Und wenn wir dann keine bekommen, geht das Spiel weiter – nur eben mit Tagesmüttern. Ich bin gespannt. Sehr.
Der kleine Mann musste natürlich mit mir kommen, weil bei der Oma abgeben noch viel mehr Stress gewesen wäre – die wohnt eben auch nicht auf dem Weg und 15 Minuten mit dem Auto weg. Das gab uns aber auch die Gelegenheit, zu schauen, wie er auf die Erzieher reagiert. Lustigerweise ist seine „Lieblingskita“ auch die, die ich wählen würde, wenn ich könnte. Und die uns von allen Seiten empfohlen wird.

Vielleicht schreibe ich demnächst mal was über unsere Kita-Besuche. Und über unseren Beikostanfang. Und über die Dreh- und Krabbel-/Robbversuche. Und über unseren ersten Krabbelgruppenbesuch, dem wir jetzt entgegen fiebern. Wenn der kleine Herr mich lässt 🙂

Es regt sich was im Laufstall – also ist für heute Schluss mit schreiben. Aber: Heut` ist nicht alle Tage – ich komme wieder, keine Frage. 😀

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Spring, Räupchen, spring!

Es MUSS ein RIESENSPRUNG sein, denn die Löwenraupe gerade vollbringt.

Nachdem hier ja die Nachtfütterung wieder eingezogen war, hatten wir die letzten zwei Tage einen extrem unruhigen Rauperich. Nur auf Mama/Papa/Omas Arm herumgeschleppt werden hilft. Dann schläft er tagsüber vor Erschöpfung einfach ein – allerdings nicht für lang. Macht ein riesen Theater beim Trinken und Pupsen und vielem anderen, was vorher kein Problem war.

Aber: er lacht uns zwischendurch auch immer wieder herzerfrischend an und macht lustige Sachen, die uns zum Lachen bringen. Wenn er das mal nicht mehr tut, ist irgendwas ganz furchtbar faul. Na, hoffen wir mal, dass es dazu nicht kommt.

Blöd für die anderen Mamas, aber beruhigend für mich: wir sind nicht allein. Sein Geburtskumpel (ebenfalls sechseinhalb Wochen zu früh, aber genau eine Woche vor der Raupe geboren) hat ebenfalls so eine schwierige Zeit. Und die Kleine Maus von Themama macht auch die Nächte zum Tag.

Ihr lieben Kindelein, ich verrate euch was – wenn ihr die Mamas in der Nacht schlafen lasst, dann sind die tagsüber besser drauf und können euch viel toller durch die Gegend schuckeln. Und so ein Mama-Gesicht ist doch ohne Augenringe auch netter anzuschauen für euch, oder?

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20 Wochen alt – und sooo unruhig nachts :-\

Die Löwenraupe ist am Freitag 20 Wochen alt geworden. Und auf den Termin wird die Abendfütterung zur Nachtfütterung. Inklusive umherwedelnder Ärmchen und der Atemfrequenz eines Marathonläufers kurz vorm Ziel. Irgendwann so zwischen 1 und 2 Uhr Morgens macht der Rauperich dann Knall auf Fall die Augen zu. Wir hatten das vor Wochen schon mal. Als es vorbei war, dachte ich es kommt nicht mehr wieder – Pustekuchen.

Bitte, bitte – sag mir einer, dass das nur eine Phase ist. Die ganz schnell rum geht. Und danach kann der Wurm sich drehen oder einen neuen Laut oder drei Meter weiter gucken als jetzt. Oder irgendwas anderes. Ich brauch meinen Schlaf vor 12 – und wenn es nur ne halbe Stunde ist.

Danke.

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Greifen lernen… es schreitet voran. Und andere tolle Sachen.

Bis vor kurzem konnte die kleine Löwenraupe ja „nur“ textiles Greifen – also das Spucktuch von der Schulter rupfen, die unter ihm liegende Decke umklappen und das Möbelschweden-Hühnchen an den Flügeln Richtung Mund befördern. Das Ganze hat er mittlerweile schon ganz gut perfektioniert. So greift er das Hühnchen jetzt oft an den Beinchen oder mit beiden Händen um den Hals. Sieht dann ein bisschen aus wie bei Homer und Bart Simpson. 😉 Auch seine Tücher liebt er nach wie vor heiß und innig.

Seit dem Wochenende kann er allerdings auch festes Greifen, z.B. seinen Nucki. Und auch den führt er zielsicher zum Mund, hat aber den Dreh noch nicht so raus und nuckelt dann schon mal verzweifelt dieses Anti-in-den-Mund-rutsch-Plastikdingens an. 😀 Auch Greiflinge passen in die kleine Raupenhand – nur doof, wenn die irgendwo dranhängen (z.B. am Spielebogen). Also: es wird, es wird. 🙂

Drehen vom Bauch auf den Rücken wird auch schon kräftig geübt – wenn zufällig beide Arme günstig liegen klappt’s auch schon mal, aber meist nur beim nackig strampeln, Kleidung scheint zu behindern.

Ansonsten kann der kleine Herr auch noch andere „lustige“ Sachen:
– Sich mit einem Riesen-Rülpser selber 10 cm vor der Bettkante wieder wach machen. Wohlbemerkt: nachts um halb 1, wenn Mama innerlich jubelnd selber gerade in die Koje hüpfen will.
– Mit einem lauten Knatter-Schlatter-Rumms in die gerade frisch angezogene Windel bollern. Auch hier: bitte erst, NACHDEM die Mama es sich wieder so richtig gemütlich auf dem Sofa gemacht hat (und dazu gehört einiges an Kissen…)
– Fröhlich am Tuch vorbei auf die frisch angezogene Bluse spucken. Nein, Mama wollte nicht gerade los und hat sich schon mal stadtfein gemacht. *Ironie aus*

In diesem Sinne: Go, Räupchen, go! 😀

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F.M.C.

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