Familie Löwenraupe

Unser Alltag mit der Löwenraupe

7 Monate

- März 1, 2013

Du bist heute 7 Monate und 2 Tage alt. Und du hast mal wieder einen riesen Sprung gemacht. Und lernst im Moment so viel.

In den letzten Wochen:

– drehtest du dich wie ein Weltmeister vom Rücken auf den Bauch. Teilweise musste ich dir die Hosen am Wickelplatz in Bauchlage anziehen, weil du nicht so lange auf dem Rücken liegen wolltest. Oft hast du dich sogar auf den Bauch gedreht, obwohl du da gar nicht liegen wolltest. Millionen Male (so gefühlt 😉 ) mussten wir dich dann wieder umdrehen, damit du wieder auf dem Rücken liegend für ein paar Minuten friedlich spielen konntest. Bis das Ganze von vorn losging. Mittlerweile weiß ich – du hast wohl oft das Gleichgewicht verloren, wenn du dir ein Spielzeug angeln wolltest. Seit ein paar Tagen drehst du dich aber immer öfter allein wieder um und dein Spiel ist dadurch so viel ruhiger geworden. Außer, wenn du das Ende des Laufstalls erreichst und kein Platz mehr zum Drehen ist.

– hast du den Vierfüßlerstand geprobt. Nun wippst du schon vor und zurück und versuchst zu krabbeln. Das klappt noch ganz selten und dann wirst du ganz theatralisch, drückst das Gesicht mit platter Nase auf den Boden und fängst an zu meckern. Man kann dich also nun nicht mehr ohne weiteres morgens im Bett liegen lassen. Selbst das als Sicherung um dein Beistellbett gelegte Stillkissen ist kaum noch Hindernis. Du kugelst und robbst so lange herum, bis du auch das überwunden hast. Letztens hingst du zwischen Beistellbett und Stillkissen und angeltest mit langem Arm nach der Dentinox-Tube auf meinem Nachtschrank.

– hast du wieder aufgehört zu „quatschen“. Bevor der Vierfüßler kam hattest du gerade angefangen mit „bäh“, „beh“ und „bah“, dies aber wieder aufgehört zugunsten der motorischen Entwicklung. Quietschen und Kreischen kannst du aber immer noch ganz gut. Komischerweise sind deine Alienfreunde aber immer noch nicht gekommen, obwohl ich dir schon eine Mütze mit Antennenzipfeln genäht habe. 😉

– hast du dein erstes Zähnchen bekommen. Am 22. Februar ist es durchgebrochen und mittlerweile beim Lachen schon gut zu sehen. Die Zeit davor war sehr anstrengend für alle. Du bist mitten in der Nacht weinend und schreiend aufgewacht und ich konnte dich nur durch herumtragen und schuckeln beruhigen. Den Nucki konntest du zu der Zeit auch nur ertragen, wenn du gerade deine Osanitkügelchen bekommen hattest. Ein oder zwei Mal musste ich dir auch Dentinox auf die Kauleiste massieren, damit du zur Nacht trinken konntest und so zur Ruhe kommen konntest. Fieber hattest du keins und Schmerzmittel waren bisher auch nicht nötig, obwohl es einige Nächte vielleicht ruhiger gemacht hätte. Aber es ist nun auch so gegangen.

– warst du zum ersten Mal erkältet. Das hing wohl mit der Zahnerei zusammen. Durch dieses ganze Unwohlsein in dieser Zeit hätten wir beinahe einen Harnwegsinfekt übersehen, den wir aktuell mit einem Erdbeergeschmack-Antibiose-Saft bekämpfen. Aber dein Pipi roch so eigenartig, dass ich ein komisches Gefühl hatte und die Mama-Intuition hat recht behalten. Nach der einen Nacht, in der ich dir die Windel wechselte, weil ich dachte du hättest ein großes Geschäft gemacht und dann nichts in der Windel war, schrillten bei mir die Alarmglocken. Zwei Urinproben, ein Nierenultraschall und ungefähr 4 Stunden beim Arzt später stand das dann auch fest. Nun also: Erdbeeraroma.

– bist du ordentlich in die Länge gewachsen. Die U5 am 18. Februar ergab 71 cm und knapp 7,5 kg. Zwischendurch hast du mir aber einen kleinen Schrecken eingejagt, da du über 3 Wochen nicht zunahmst und einmal sogar abgenommen hattest. Im Rückblick sehe ich, wie viel dein kleiner Körper zu der Zeit so vorbereitet hat und ich empfinde die Abnahme nun als verständlich. Nichtsdestotrotz wiege ich dich immer noch jede Woche, obwohl ich das so langsam einstellen wollte. Vielleicht gehen wir bald mal in einen 2-Wochen-Rhythmus über.

– isst du Mittags eine ordentliche Portion Brei mit Gemüse und Kartoffeln und zum Nachtisch püriertes Obst. Zu meinem Leidwesen isst du aber nur Gläschenbrei. Meine selbst gekochten Sachen verschmähst du. Aber du isst ordentlich und konstant. Zur U5 empfahl uns der Doktor mindestens zwei Mal in der Woche auch Fleisch in den Brei zu tun „wegen des Eisenspeichers, der sich jetzt langsam erschöpft“. Mich sträubt es aber innerlich extrem dagegen, dir jetzt schon Fleisch zu geben. Außerdem wurde uns empfohlen, doch nun den Abendbrei einzuführen. Aber auch das empfinde ich für dich als nicht passend, da du gerade am Abend das Nuckeln an der Flasche noch so sehr zum runterkommen brauchst. Also haben wir uns entschieden, dir vormittags oder nachmittags, je nachdem wie es passt, eine Obstportion anzubieten und diese nach und nach mit Getreidebrei anzureichern. In Hafer, Hirse und Co. steckt nämlich auch ordentlich Eisen.

– schläfst du nachts nicht mehr so gut. Aber die ganzen oben schon geschriebenen Dinge machen da einiges aus. Unser Einschlafritual ist im Moment auch wieder verändert und darüber müssen wir uns auch noch mal Gedanken machen. Wo ich vorher nur dein Händchen halten brauchte und du dich mit deinem Nucki binnen Minuten in den Schlaf schnullertest, muss ich dir nun dein letztes Fläschchen des Tages im Bett verabreichen und dich danach noch mit Nucki in den Schlaf kuscheln. Immerhin schläfst du jetzt schon so gegen 22 Uhr ein und stehst momentan zwischen 7:10 und 7:30 Uhr auf bzw. weckst mich dann. Ich nehme an krankheitsbedingt schläfst du jetzt aber tagsüber verhältnismäßig viel: Vormittags und abends ein halbes Stündchen und Mittags zwei bis drei Stunden. Gerade Mittags sitze ich aber immer auf heißen Kohlen, weil ich das so von dir nicht gewöhnt bin.

In drei Wochen wollen wir das erste Mal zu dritt als Familie in den Urlaub fahren. Ich bin sehr gespannt, ob du bis dahin etwas besser sitzen kannst. Denn dann könnten wir den Buggy mitnehmen und müssten nicht den großen Kinderwagen einpacken. Das hätte weiterhin den Vorteil, dass wir dein Beistellbettchen mit einpacken könnten und nicht auf das Reisebett der Großeltern zurückgreifen müssten. Außerdem wäre es gut, wenn ich dich im Hochstuhl füttern könnte, denn den gibt es in der Ferienwohnung. Aber wir drängen dich zu nichts. Irgendwann wirst du es schon können und bis dahin haben wir ja Kinderwagen und Wippe.

Ein paar neue Spitznamen hast du auch: Socke, Wasserfall (zahnungsbedingt), kleiner Astronaut (du liebst den Flieger) und immer wieder bist du mein Männlein.

Mach doch bitte in Zukunft nicht so viel gleichzeitig – Multitasking geht auch später noch. Und werd‘ schnell wieder gesund, kleiner Mann. Aber egal ob krank oder gesund, mit Zähnen oder ohne, krabbelnd oder robbend, liegend oder sitzend, babbelnd oder quietschend – du bist und bleibst unser heißgeliebter Löwenrauperich. Und wirst es immer sein.

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