Familie Löwenraupe

Unser Alltag mit der Löwenraupe

Ein ganzes halbes Jahr

- Januar 27, 2013

Wow, nun bist du schon ein ganzes halbes Jahr bei uns! Wir feiern also heute einen halben Geburtstag…

Der letzte Monat war ganz schön aufregend für uns beide. Wir haben uns nämlich einige Kindergärten zusammen angeschaut in die du theoretisch ab August halbtags aufgenommen werden könntest. Diese Termine waren nicht unanstrengend für dich, denn bisher waren wir Vormittags, wenn überhaupt, nur kurz unterwegs. So eine Besichtigung dauert aber nun mal ihre Zeit und ordentlich was los ist in so einem Kindergarten auch. Du hast das aber super gemeistert und hast dein bisheriges Vormittagsschläfchen einfach komplett abgeschafft bzw. beschränkst dich auf ein Nickerchen im Auto oder auf meinem Arm.

Mittlerweile schläfst du auch wieder gut durch. Meistens von ca. 23 Uhr abends bis 8 oder 9 Uhr morgens. Manchmal weinst du aber im Schlaf kurz auf – wenn ich dir dann einfach nur die Hand auf die Brust lege, ist es auch schon wieder gut und du schläfst friedlich weiter. Manche Nacht schläfst du auch sehr unruhig, wälzt dich hin und her. Aber du wachst davon selten auf, im Gegensatz zu uns 😉

Dich zu füttern ist nicht mehr so einfach. Gerade abends bist du recht unruhig – Flasche rein, nuckeln, Flasche raus, wieder rein, weiternuckeln, wieder raus. Das geht eine ganze Weile, aber irgendwann kommst du immer zur Ruhe und kannst dann auch einschlafen. Mittags gibt es seit zwei Wochen etwas Brei/püriertes Obst oder Gemüse. Bisher hatten wir Kürbis, Birne, Pastinake und Instant-Haferflocken mit Wasser und Birne. An einem Pizzabrötchen und einem Stückchen Apfel hast du auch schon gelutscht.

Etwas essen oder trinken ist auch nicht mehr so einfach, wenn du auf dem Arm oder Schoß bist. Du greifst nämlich nach allem, was ich mir in den Mund stecken oder schütten möchte. Gerade beim Trinken führt das schon mal zu feucht fröhlichen Unfällen, wenn du mal wieder die Wasserflasche hoch gedrückt hast. 🙂

Mittlerweile ist mein Gesicht nicht mehr dein liebstes Spielzeug. Die größte Begeisterung weckt dein orangenes Knisterbuch oder der bunte runde Holzgreifling mit dem Glöckchen. Damit kannst du dich auch schon mal eine halbe Stunde ganz allein beschäftigen. Insgesamt betrachtest du dir aber alles, was du in die Finger bekommst ganz genau. Natürlich sind Mama und Papa auch noch hoch im Kurs, denn Flieger und Rakete machen oder Guck-guck spielen kann dein Spielzeug noch nicht.

Du hast jetzt auch eine kleine Hausfreundin. Mit der kleinen Sonne (sie lacht wirklich IMMER, außer wenn hungrig oder müde) warst du auch schon in einer Krabbelgruppe, das ein oder andere Mal spazieren und schon oft einfach so zu Besuch bei ihr. Ihr werdet beide immer mobiler und in manchen Dingen machst du ihr auch schon was vor, obwohl sie drei Monate älter ist als du (Thema Robben und Körperspannung).

Das Drehen hast du für zwei oder drei Tage super beherrscht – sowohl vom Bauch auf den Rücken als auch umgekehrt – machst aber gerade scheinbar eine kleine Pause. Vielleicht musst du über die Technik noch mal nachdenken oder die Entdeckung deiner Füße ist jetzt erst mal wichtiger. Die versuchst du nämlich schon seit einiger Zeit zu fangen und jetzt endlich erwischt du sie auch. Das Wickeln ist dadurch nicht leichter geworden 😉 Außerdem fängst du jetzt an zu robben und hast dabei deine ganz eigene Technik: Du ziehst die Beine unter den Bauch und drückst dich dann vom Boden ab. Da du aber die Arme einfach seitlich neben dir liegen lässt, rutscht du dann auf Stirn oder Schläfe nach vorn. Das sieht extrem anstrengend aus. Davon abgesehen funktioniert der Liegestütz aber ziemlich gut und auch lange. Wir sind gespannt, wann du beides kombiniert haben wirst.

Zwischendurch hast du für circa zwei Wochen kaum noch Tönchen von dir gegeben. Das hat mir wirklich gefehlt. Seit einer Woche ungefähr fängst du aber Gott sei Dank wieder an zu „erzählen“. Sehr lustig ist es, dir morgens nach dem Aufwachen zuzuhören. Du babbelst, jodelst und jaulst aber nur so lange herum in deinem Beistellbettchen, bis ich ins Zimmer komme. Dann kannst du nämlich nichts mehr erzählen, weil du mich breit und fröhlich angrinsen musst. Überhaupt bist du morgens immer gut gelaunt. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel – manchmal fängst du schon im Schlaf an zu weinen und wachst dann schreiend auf. In meinem Arm wirst du aber schnell wieder ruhig. Ach ja, und du kannst jetzt auch quietschen. Sehr hoch. Ich nenne das oft scherzhaft den „Schrei des Alien“.

Im Moment scheinst du dich auch hauptsächlich bei mir wohl zu fühlen. Eine kleine Fremdelphase haben wir schon hinter uns. Seither lasse ich dich erstmal von meinem Arm aus Kontakt aufnehmen und wenn du die Menschen dann anlachst, versuchen wir den „Armtausch“. Das funktioniert im Moment ganz gut so, also bleibt es erstmal so.

Zähne sind übrigens noch keine in Sicht, obwohl du weiterhin gern alles anknabberst. Da müssen sich die Omas wohl noch etwas gedulden.

Du hast schon so viel geschafft und bist so viel gewachsen in deinem eigentlich noch so kurzen Leben. Aber ein halbes Jahr – ich kann es kaum glauben. Schon. Erst. Die Hälfte unserer exklusiven Zuhause-Zeit ist schon vorbei. Ein bisschen Wehmut ist schon dabei, aber auch ganz viel Vorfreude auf all die tollen Dinge, die du uns noch zeigen wirst. Wir lieben dich über alles. Und das nicht erst seit 6 Monaten. :-*

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